George Soros ist das lebende Beispiel dafür, dass Geld nicht glücklich macht. (...) Auch er will viel mehr als nur Geld. Er will Macht. Er will politischen Einfluss in der Welt, er will über das Schicksal von Völkern und Nationen entscheiden. Er will die Deutschen und die Ungarn für ihre vermutlichen und tatsächlichen Sünden bestrafen und die ihm nicht gefälligen Regierungen stürzen. Für das Erreichen seiner Ziele ist selbst Europa kein zu hoher Preis – dass er dabei womöglich einen ganzen Kontinent – Europa – aufopfern müsste.

In Soros’ Augen ist sogar Europa schuldig (...). Im 20. Jahrhundert verloren die Deutschen und die Ungarn zwei Weltkriege, und Deutschland ist heute die führende politische Macht beziehungsweise die Wirtschaftsmacht in Europa. Die Ungarn sind die ewigen Rebellen, (...) sie sind für die anderen europäischen Ländern sogar ein schlechtes Beispiel, während die Deutschen mittlerweile schon am Einknicken sind.

Wie er sein Unwesen in Ungarn treibt – mit der EU und Merkel in der Tasche

Soros hat dringenden Handlungsbedarf, (...) wenn er seinen teuflischen Plan, die Unterjochung Europas, noch retten möchte. Die Führungsriege der Europäischen Union und Kanzlerin Merkel hat er allerdings schon in der Tasche. Die Überflutung der Länder Europas beziehungsweise Deutschlands dauert schon einige Jahre an, (...) und weder die Europäische Union noch die NATO tut etwas Wirksames für den Schutz der Grenzen Europas. (...) Die Fremden strömen ungehindert landeinwärts, und dagegen tut man in ganz Europa nur an den Grenzen Ungarns etwas. (...)

In den Vereinigten Staaten nahm die Politik in der Person Präsident Trumps eine neue Richtung, und die Außenpolitik der Vereinigten Staaten begünstigt den Plan von Soros nicht mehr. Er ist allerdings nicht aus dem Holz geschnitzt, dass er deshalb die Realisierung seiner Pläne aufgeben würde. Geld hat er zu Genüge, (...) er wird sein Netzwerk auch weiterhin arbeiten lassen. In Ungarn können beispielsweise mehrere Dutzend Soros-finanzierte Schein-Zivilorganisationen ungehindert ihr Unwesen treiben. Niemand (...) hindert sie an ihren kontinuierlichen Aktivitäten zur Störung des gesellschaftlichen Friedens und der Ruhe, ja sogar an ihren Aktionen zum Stürzen der legitimen Regierung. Diese Absicht leugnet Soros gar nicht erst. Diese Aktivitäten (...) gehen von der ideologischen Gehirnwäsche bis hin zu diversen Aktionen auf der Straße, wo mehrheitlich unter der Leitung des Nachwuchses von gescheiterten Pester Politiker-Helden und ihrer Freunde bezahlte Massen gegen jedes geplante Gebäude protestieren, sich gegen jeden Fortschritt quer legen – vom Stadtwäldchen-Projekt bis zur Austragung der Olympischen Spiele.

Die Unterminierung Ungarns mithilfe der Oppositionsparteien

(...) Sie tun alles gegen die Wahrung des gesellschaftlichen Friedens. Dabei können sie auch stets auf die effektive Unterstützung der Oppositionsparteien zählen. (...) Der ungarische Außenminister, der das Problem klar erkannte, äußerte gegenüber dem TV-Sender Russia Today: „Die durch Soros gegründeten Organisationen in Ungarn sind antidemokratisch, sie haben das Ziel, die ungarische Regierung zu unterminieren. Soros will, dass diese Regierung gestürzt wird. Er versucht, die ungarischen Wähler von außen zu beeinflussen, wen sie wählen sollen.“ (...)

Soros hält mit seinen Dollar-Milliarden, die er im Laufe der Zeit mithilfe seiner geschickten Finanz-Spekulationen angehäuft hatte, sowie mit seinen globalistischen Freunden im Geiste ein riesiges Medien-Imperium am Leben. Dadurch kann er die öffentliche Meinung in Amerika und in Europa grundlegend beeinflussen. Mit seinem Geld betreibt er Stiftungen, Hochschul-Institutionen sowie als Zivilorganisationen getarnte Netzwerke (...).

Der Fethullah Gülen Europas, der nur auf seine Gelegenheit wartet?

Das von Soros betriebene Netzwerk zeigt eine erschreckende Ähnlichkeit mit der Bewegung, mit dem Netzwerk des türkischen Fethullah Gülen. Gülen lebt schon seit Jahren in den USA; (...) das Ziel der schon vor vielen Jahren durch ihn in der Türkei gegründeten gesellschaftlichen Hizmet-Bewegung ist die „Verbesserung der Gesellschaft“ (...). Hinter dem Putschversuch im Sommer des letzten Jahres vermuteten die offiziellen politischen Vertreter die schädigende Absicht Gülens. Soros konnte und kann in Ungarn oder in Deutschland nicht so weit vordringen, aber wenn er die Förderung des massenhaften Eindringens der nach Europa strömenden Fremden nicht unverzüglich und sofort beendet, (...) dann braucht es nicht einmal eines einzigen Schusses, und ganz Europa fällt ihm und seinen Freunden von der Wall Street in den Schoß.

Im Westen startete in diesen Tagen eine Unterschriften-Sammelaktion, wobei Präsident Trump ersucht wird, die schädlichen Aktivitäten von George Soros zu stoppen. Nicht wenige würden das allzu gern auch in Ungarn unterschreiben.

Der Autor ist Rechtsanwalt in Ruhestand.

Der hier in Auszügen wiedergegebene Kommentar erschien am 13. Februar auf dem Online-Portal der konservativen Regierungszeitung Magyar Idők.

Aus dem Ungarischen von Dávid Huszti

Konversation

ÄHNLICHE BEITRÄGE
Nachhaltigkeitsbericht der Magyar Telekom

Positiver CO2-Fußabdruck

Geschrieben von BZ/MT

Die Magyar Telekom hat im vergangenen Jahr bereits ihre 4. Fünfjahres-Nachhaltigkeitsstrategie…

Gedanken zum Tod von Helmut Kohl

Das Erbe des Kapitäns

Geschrieben von Gábor Stier

Es gibt nichts Schmerzlicheres, als wenn der Mensch an seinem Lebensabend tatenlos zuschauen muss,…

Diehl Aircabin

Milliarden-Investition in Nyírbátor

Geschrieben von BZ heute

Der Luftfahrt-Zulieferer Diehl Aircabin Hungary erweitert seine Kapazitäten in Nyírbátor mit einem…