Balog versprach eine neue Strategie für die Jugend; der jungen Generation bescheinigte er ausgehend von den Forschungsergebnissen Talent, Zuversicht in die Zukunft sowie die Betonung von Werten wie Familie, Gemeinschaft und Nation. Immer mehr junge Leute denken, Ungarn sei das beste Land zum Leben. Zwei Drittel der Befragten stellen sich ihre Zukunft ausschließlich in ihrer Heimat vor (obgleich 73% wenigstens eine Fremdsprache beherrschen), gut zwei Drittel möchten gerne heiraten, immer mehr junge Menschen wünschen sich Kinder. Der Anteil von Arbeitnehmern in ihrem Kreis nahm innerhalb eines Jahrzehnts um 10 Prozentpunkte zu, die Jugendarbeitslosigkeit um 5 Prozentpunkte ab (offiziell steht diese in Ungarn bei knapp 12%, im Vergleich zu 18% in Polen oder über 40% in Italien, Spanien und Griechenland).

Der Forschungsleiter Levente Székely beschrieb die heranwachsende Generation als mehrheitlich liberal, politisch rechtsgerichtet, gemäßigt und als Anhänger der Demokratie. Die größten Probleme bereiteten materielle Sorgen, die Existenzunsicherheit und Verarmung. Vor allem deshalb würde jeder dritte Jugendliche ins Ausland gehen.

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