Der Autor des Romans „In den Furchen des Lichts“, Zoltán Böszörményi (1951-) lebte zwischen 1983 und 1984 in einem österreichischen Lager: in Traiskirchen. Dieses Flüchtlingslager durchliefen von 1955 bis 1990 circa 600.000 Flüchtlinge: Ungarn, Polen, Tschechen, Slowaken, Rumänen, Albaner. Den dort verbrachten Monaten errichtet Zoltán Böszörményi in seinem Roman ein Denkmal. Den Namen des Lagers nennt er in seinem literarischen Bericht aber nicht. Modernes Lager? Im 20. Jahrhundert existierten zwei Arten von Lagern: Konzentrationslager und Flüchtlingslager. Letztere erwähnt der Autor als moderne Lager, als Vorzimmer zu einem freien Leben. Diametrale Gegensätze. Die Todeslager überall auf der Welt dienten im Namen verschiedener Ideologien den jeweiligen Diktaturen. Günstigenfalls handelte es sich um Arbeitslager. Auf der Skala perfekt oder nachlässig organisierten Mordens ist schon alles Mögliche vorgekommen. Nationalsozialismus und kommunistischer Sozialismus rivalisierten an der Lagerfront bei der Realisierung einer Weltherrschaft mit einer reinrassischen Nation sowie des Weltkommunismus, der Herrschaft des Proletariats. Juden und Zigeuner, Klassenfeinde und Agenten des Imperialismus wurden zu Opfern irrationaler Verfolgung. Infolge einer Neuordnung zogen die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs 1955 ihre Truppen aus Österreich ab, das fortan einen Neutralitätsstatus erhielt. In Ostdeutschland, Polen und Ungarn brodelte die Sehnsucht nach Freiheit. Im Herbst 1956 wurde in Ungarn der Versuch, die Unabhängigkeit zu erringen, von sowje

tischen Panzern niedergewalzt. Moskau setzte eine Kremltreue Regierung ein. Das Begehren eines kleinen Volkes konnte höchstens ein Anfang sein; der Weg erwies sich als lang.

194.000 verließen Ungarn nach der 1956er-Revolution

Viele verließen das Land. Die Zurückgebliebenen stürzten zurück in die Hoffnungslosigkeit. Ab 26. Oktober 1956 wurden alle in Österreich ankommenden Flüchtlinge registriert. Im Dezember riegelte Ungarn die Grenzen ab. Die vollkommene Verminung des Grenzgebiets allerdings wurde erst im April 1957 abgeschlossen. Im Rahmen einer Überprüfung verlangten die österreichischen Behörden von den Asylsuchenden einen Lebenslauf und eine Motivationserklärung. Kriminelle und Angehörige des ungarischen Staatssicherheitsdienstes sollten ausgesiebt werden. Österreich fungierte als Verteilerland. Nur 16.000 Flüchtlinge wollten sich dort niederlassen. Die meisten strebten ein Exil in den Vereinigten Staaten an. Westdeutschland nahm auf der Wunschliste lediglich den fünften Platz ein. Als das Überwinden der Westgrenze nicht mehr möglich war, verlagerte sich der Fluchtweg auf die jugoslawische Route. Manch einer ließ den Daheimgebliebenen eine Nachricht zukommen, wonach man in Sicherheit sei und man solle sie vor Gericht getrost belasten, alles auf sie schieben, um das eigene Leben zu retten. So konnte es geschehen, dass jemand den Gulag überlebt hatte und nach 1956 wegen Teilnahme an der Revolution in Abwesenheit zum Tod durch den Strang verurteilt wurde. 194.000 Menschen verließen Ungarn. Zehn Prozent davon über Jugoslawien. Meist illegal. 12.000 Antragsteller

durften das Land legal verlassen. Unter anderem auch Béla Szász, der seine Leidensgeschichte in den Zuchthäusern der Rákosi-Ära später in dem Roman „Freiwillige für den Galgen“ aufgeschrieben hat. Die Massenflucht erwies sich für das Durchgangsland Österreich nicht als ein unlösbares Problem. Die Unterstützung seitens der westlichen Regierungen und die Sympathie der Bevölkerung für die, um ihre Freiheit kämpfenden Aufständischen leisteten einen wesentlichen Beitrag zu ihrer Aufnahme. Es ergaben sich zwei vollkommen neue Probleme: der Schutz und die Schulaufnahme der minderjährigen Flüchtlinge. Den Flüchtlingsfamilien begegnete man ausgesprochen freundlich. Die unendlich scheinende Fluchtnacht über die grüne Grenze hinterließ bei vielen Kindern lebenslange Spuren. Manche Kinder hatten selbst zur Waffe gegriffen und mussten flüchten, und sei es ohne Eltern. Auch die Situation der ehemaligen Häftlinge, die wegen sogenannter Verbrechen gegen die sozialistische Wirtschaft verurteilt worden waren, war eine spezielle. Die Strafgesetzbücher des kapitalistischen Westens kannten einen solchen Straftatbestand nicht, weshalb diese Verurteilten als politische Flüchtlinge anerkannt wurden. Damals gelangten ungarische Antragsteller in das 20 km von Wien entfernte Traiskirchener Lager. Das Gebäude des Lagers Traiskirchen ist 1903 als Artilleriekadettenschule und Kaserne errichtet worden. 1955 wurde es als Flüchtlingslager umfunktioniert. Nach der ungarischen Revolution von 1956 gab es hier Platz für 6.000 Asylsuchende. Auch der aus Ungarn stammende Publizist Paul Lendvai und der aus Rumänien geflohene Ion Holender, späterer Direktor der Wiener Staatsoper, sind durch dieses Lager gegangen. Ab 1957 fanden umfangreiche Renovierungsarbeiten statt. 1968 wurde das Lager infolge des niedergeschlagenen Prager Frühlings mit Flüchtlingen aus der Tschechoslowakei aufgefüllt, 1981 nach dem von Jaruzelski verhängten Kriegsrecht mit Polen. In den siebziger und achtziger Jahren wurden Flüchtlinge nicht nur aus Osteuropa, sondern auch aus Uganda, Chile, dem Irak, dem Iran und Vietnam aufgenommen. 1990 sollte das Lager geschlossen werden. Doch schließlich wurde die Aufnahmekapazität auf lediglich Tausend Plätze beschränkt. 1991 kamen Flüchtlinge aus der Sowjetunion, 19921995 aus Bosnien, 1998-1999 aus dem Kosovo.

Flucht aus dem kommunistischen Rumänien

In den Ländern des sowjetischen Machtbereichs zeigten sich in der Unterdrückung große Phasenverschiebungen. In Bulgarien leisteten die Bauern einen langen und blutigen Widerstand. In Ungarn war, nach den revolutionären Ereignissen von 1956, ab 1963 eine kontinuierliche Entspannung zu beobachten, die mit einem relativ hohen Lebensstandard und einer gewissen Reisefreiheit einherging. Der Errichtung der Berliner Mauer folgten Dubceks Reformbestrebungen und die

Niederschlagung des Prager Frühlings durch Truppen des Warschauer Pakts. In Polen rangen die Arbeiterbewegung Solidarnosc und die kommunistische Führung des Landes miteinander. Im Rumänien der achtziger Jahre erreichten Hungersnot und Unterdrückung ihren Höhepunkt. Diesbezügliche Veränderungen traten erst nach der Hinrichtung des Diktators Ceausescu und seiner Ehefrau ein. Das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen zwecks Durchsetzung eines rumänischen Nationalstaats mit 23 Millionen Einwohnern, die gegen die noch homogene ungarische Minderheit gerichteten Dorfvernichtungspläne sowie der Verkauf von Volksdeutschen und Juden gegen harte Devisen nahmen ein Ende. Der Roman des zur ungarischen Minderheit Rumäniens gehörenden Zoltán Böszörményi, setzt mit der Flucht aus Rumänien ein. Nach einem siebenjährigen Intermezzo an einer Ballettschule beschloss sein Vater, ihn als Maler etwas Anständiges lernen zu lassen. Nach einem späten Abitur misslang die Aufnahme an die ungarische Theaterhochschule von Marosvásárhely. 1977 heiratete er. Ein Jahr später kam eine Tochter zur Welt. Im Roman ist von zwei Kindern die Rede. Schriftstellerische Freiheit oder tiefer liegende Gründe? Schwer zu sagen. Vor sei

ner Flucht und Emigration nach Kanada arbeitete er sieben Jahre lang als Redakteur der ungarischsprachigen Arader Zeitung Vörös Lobogó (Rotes Banner). Aus seinen biographischen Interviews geht hervor, dass der Autor mit seinem zweiten Lyrikband ins Blickfeld der Securitate, des rumänischen Staatssicherheitsdienstes, gerät. Er verkauft sein Auto und besorgt von arabischen Studenten, die den rumänischen Devisen-Schwarzmarkt beherrschen Westmark, um die Menschenschmuggler an der rumänisch-jugoslawischen Grenze bezahlen zu können: 1000 D-Mark. Sie transportieren ihn in die Nähe der Grenze und weisen ihm die Richtung. Ein Spiel auf Leben und Tod.

Der Flüchtling sieht nur sich selbst, sein Verlorensein

Die Fluchtbeschreibung am Anfang des Buches ist vielleicht der lyrischste Teil. Den Menschenschmuggler nach seinem Namen fragen – ein Fehler! Natürlich verweigert der sich einem solchen Ansinnen. Sein Risiko besteht darin, dass der Flüchtling lebend in die Hände der Grenzer gelangt, denn dann wäre es ein leichtes, die Fluchthelfer zu identifizieren. Ein Teil der Bewohner der Umgebung verdingt sich als Menschenschmuggler, ein anderer Teil als Zuträger. Der Flüchtling sieht nur sich selbst, sein Verlorensein. Vor ihm tauchen die Lichter auf, die Richtung, die es anzupeilen gilt. Der wolkenbruchartige Regen, der die Nacht umhüllt ist Böszörményis, des Flüchtlings Glück.

Hohe Frustration und Gewaltbereitschaft in den Lagern

Auch heute noch ist ungeklärt, wieviele Menschen an den Westgrenzen Rumäniens ihr Leben verloren haben. Laut einer aufgetauchten Statistik haben in den achtziger Jahren 16.000 Menschen versucht, die Grenze in Richtung Jugoslawien zu überwinden. 12.000 sind gefasst worden. Von Todesopfern ist keine Rede. Auf ungarischer Seite wusste man, Schüsse verrieten den tragischen Ausgang eines Fluchtversuchs, denn die rumänischen Grenzwachen hatten den Munitionseinsatz streng abzurechnen. Wer erwischt wurde, bezog gnadenlos Schläge. Frauen wurden sogar vergewaltigt. Fluchtversuche wurden mit wenigstens einem Jahr Gefängnis geahndet. Als Wirkung auf die jugoslawische Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki wurde die Abschiebung von Flüchtlingen 1977 fast vollkommen eingestellt. Am Kraftwerk Eisernes Tor 1 (Poarta de Fier I) war der Fluss am schmalsten, so dass sich ein Hinüberschwimmen an dieser Stelle am ehesten anbot. Die Rumänen schossen über die Donau, und die Leichname wurden ans andere Ufer gespült. Ungarn führte das Abschiebungsverbot später ein. Eine Ausnahme bildeten Kriminelle und solche, die zu solchen kraft Urteil erklärt wurden. Die absurden Urteile des Ceausescu-Regimes trieben oft eigenartige Blüten. Tamás, Böszörményis Romanheld, trifft an einem Wochenende im Traiskirchener Lager ein. Dem diensthabenden Offizier zeigt er auf der Karte, wo er Rumänien verlassen hat: bei Stamora-Moravita/ Vatin. Dies ist die erste Überprüfungsmaßnahme. Anschließend gelangt er in einen Arrest, bis geklärt wird, ob er bleiben darf. Dort ist er den Gewalttätigkeiten seiner kriminellen Zellengenossen ausgesetzt. Das Wachpersonal ist machtlos. Eine schmerzhafte Messerstichverletzung überlebt er. Böszörményis tatsächliche Fluchtgeschichte im Zug von Belgrad über Maribor (Marburg an der Drau) nach Graz weiß vom Versteck auf einer Bahntoilette zu berichten, deren Tür einen Spaltbreit of

fen bleibt, so dass ihn der Grenzer auf der Reise in die Freiheit hinter der Tür nicht bemerkt. Im Zug befanden sich sehr wenig Reisende. Doch auf derartige Details, auf die Nennung konkreter Orte verzichtet der Autor, hebt seine Geschichte vielmehr auf eine allgemeingültige Ebene. Die Funktion des Lagers besteht auch darin, die Aufnahmegesellschaft nicht mit der angestauten Gewaltbereitschaft der Ankömmlinge zu konfrontieren. „Die sinnlose Macht” ruft Frustration hervor, erzeugt Sehnsucht. In einer „durch Vernunft regierten Welt” treibt das nicht sublimierte Ausleben der Sehnsucht an den Rand der Gesellschaft oder führt gar zu Straftaten. Der einzelne muss sich wandeln, Lebensstrategien wechseln, um von den gebotenen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, um nicht zuletzt die Grundlage zum Erwerb materieller Güter zu legen. Aufstieg ist die Voraussetzung für Integration. Was will einer übernehmen und was vom Mitgebrachten bewahren? Mit eventuellen Misserfolgen muss er umgehen lernen. Die alten Bindungen, so fragil sie auch sein mögen, bleiben trotz des Neuen bestehen: das Festhalten an der Familie sowie die religiösen Einflüsse in einem der Person genehmen Maß.

Zwischen politischer Verfolgung und Durchsetzung individueller Stärke

Das Lager Traiskirchen ist erneut voll. Fungiert als Verteilungszentrale und zum Teil als Sammellager für minderjährige Migranten. Oder die sich als solche ausgeben. Die Lage ändert sich von Tag zu Tag. Die Neuankömmlinge haben es auf andere Weise schwer als die vorangegangenen Generationen. Mit im Flüchtlingsgepäck bringen sie ihr Gewaltpotential, ihr Feindbild gegenüber der Aufnahmegesellschaft, ihren Glauben, ihre Moralvorstellungen. Und natürlich auch ihre Hoffnungen. Das erhaltene Geschenk des Aufgenommenseins ist nur von vorübergehender Natur. Zoltán Böszörményi hat gewiss keinen philosophisch tiefschürfenden Roman schreiben wollen. Doch es zeichnet sich ein Raum zwischen grundloser politischer Verfolgung und der Durchsetzung individueller Stärke und Willenskraft ab, das Vorzimmer zur Anpassung, negative und positive Erfahrungen gleichermaßen, Mord und Geschäfte innerhalb des Lagers,

Extrabezahlung harter Arbeit in der Kaffeerösterei, Lohnprellung mit Unterstützung korrupter Polizisten, nicht auf ein ganzes Leben angelegte Freundschaften und Liebesbeziehungen. Die Sprachlosigkeit im Lager wird nicht thematisiert. Es lässt sich lediglich ahnen, dass die fehlende Kommunikation ein wesentliches Element für das Ausgeliefertsein der Lagerinsassen ist. Das Sprachengewirr dürfte auch für die Behörden ein Grund dafür sein, dass sie nicht wirklich wissen, was zwischen den Flüchtlingen vor sich geht. Bei den Botschaftsinterviews stehen bereits Dolmetscher zur Verfügung. Sich als politischer und nicht als Wirtschaftsflüchtling zu behaupten, nicht krank, sondern stark und arbeitsfähig zu sein, ist eine Strategie, die bei manch einem funktioniert.

Ein Neuanfang in Kanada

Die Vereinigten Staaten, Australien und Kanada waren jene drei Staaten, in deren Botschaften man damals einen Asylantrag stellen konnte. Auf Vorschlag der Sachbearbeiterin des Lagers versucht es unser Romanheld in zwei Ländern, um die Wartezeit abzukürzen. Australien wäre das Land seiner Wahl, doch Kanada ist schneller in seiner Entscheidungsbereitschaft. Tamás fügt sich in sein Schicksal. Mit dem Besteigen des Busses zum Flughafen, mit dem Verlassen des Flüchtlingslagers, das ihm für Monate ein Zuhause geboten hat, endet der Roman. Zoltán Böszörményi hat in Kanada Philosophie studiert. Voraussetzung dafür war lediglich der Nachweis guter Englischsprachkenntnisse. Nach dem europäischen Sturz des Kommunismus hat er in Rumänien vorübergehend zwei florierende Fabriken betrieben. Doch inzwischen hat er sich aus einem durchaus erfolgreichen Geschäftsleben zurückgezogen, um zur Literatur, seiner Lieblingsbeschäftigung seit frühester Kindheit, zurückzukehren. Sein Leben als Angehöriger einer Minderheit, politisch Verfolgter, Emigrant, Fabrikant und Weltbürger bietet ihm reichlich Stoff. Das Vergangene zu erzählen, in ästhetisch annehmbare Form zu gießen ist eine gewaltige Aufgabe. Und wer sollte den Roman lesen? Jemand, der am Flüchtlingslager nicht nur auf der Ebene von Vorurteilen und Phantasien interessiert ist, sondern vielmehr auf das Geschehene neugierig ist. Nicht auf die Gegenwart. Denn die beschreibt der Romancier nicht. Sondern auf die Vergangenheit. Der potentielle Leser sollte neugierig sein auf die Menschenmasse, zerfallen in Individuen. Auf jemanden ohnmächtig mit sich ringend, selbstquälerisch, wie er seine Unschuld an einem Mord beweisen soll. Oder auf eine Figur, die sich glücklich vor den neidischen Blicken der Zimmerkameraden in einem gebraucht erstandenen Anzug präsentiert? Oder auf die in einem Kuss erstickte Verzweiflung angesichts einer endgültig verpassten Liebe? Wer also sollte der Leser des Romans sein? Wer offen ist und neugierig auf Szenen aus dem Leben, auf ein unter dem Druck des Alltags sich herauskristallisierendes neues Leben.

Gabriella Kinda, geb. 1971 in Kronstadt, Studium der Philosophie in Klausenburg, zahlreiche Veröffentlichungen in ungarischen und deutschen Print- und Online-Medien, lebt seit 1997 in Budapest und Frankfurt/M., promoviert z.Zt. an der deutschsprachigen Andrássy Universität in Budapest im Fach Politikwissenschaft: György Krassó (1932-1956-1991) – ein politischer Lebenslauf, insbesondere im Hinblick auf den demokratischen Wandel in Ungarn.


Zoltán Böszörményi, geb. 1951 in Arad, Rumänien, ist ein rumänisch- un ga rischer Dichter und Schriftsteller. Seine ersten beiden Gedichtbände erschienen 1979 und 1981 in Bukarest. Danach geriet er in den Fokus der rumänischen Geheimpolizei Securitate und emigrierte nach Kanada. In ungarischer Sprache erschienen Gedicht- und Erzählbände sowie vier Romane. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2012 erhielt er in Ungarn den Attila-József-Literaturpreis.

Zoltán Böszörményi:

In den Furchen des Lichts

Roman, aus dem Ungarischen von Hans-Henning Paetzke

Mitteldeutscher Verlag 2016 240 S.,

24,95 EUR


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