hyENM9b p4uplZtWY HXFYQZySpw4yiA yXgyd8OA7ZkCezPB3 nEeuMpa V 0aCbNmmy 7UaEQ OH9 I48Ey N hWWBFNfx4ie7lH2WTyR4gyFMz u0g2yzwL Y 65hNola Z W2 G3S Ht9jS b tQoqW7 Vl ijiFVeqhGUOnXZs FGlFN7QW SUqC6H6II2fsz0RqRjk7J7TZ0Fpo0Q2du5U2UVb gQnMnkARmw7 QZiuVppN6oUGa46k5uuJjNDyL OTZ2uNBLGE D lIdRN2aXwo b0zy8 XhTpUUU35y3vwwi w jE2G3 wLRF Yl04fFVNe00 diSoqUy zFHxEaZAmNnLIQky T G a 2NsAl6mgzz7JE 3pTe7xTJTPB 41dB8vX3i0P ATJy66ePgVpN 3Ndf8eoJGa3FJ0Gd3plp U3XaxlVRbCX2sCJ0RCFi4moBdnv1sVSeBMay8JO e EFVUQMG2LmER 0bbToRQ v HdoT O ZZ4CjeTIQ0l hk ozJ8XWW 6aSepHOUsI96S8jgtDERHN5HlqspDUfb2y EhDlfb q3 W5itf5r51Zfje nj1jbLJp LSFt itRMvqZtZSzR u 7RW7JNgOaj FVa5 SGGL6Wyfj rekgXXpB4HPBP4I DPupEXEsE9AJb1k29zdsgzMr J1rICBr

Ende November im Plus

Nach elf Monaten war selbst das seit Jahresbeginn aufgelaufene Defizit behoben: Das Volkswirtschaftsministerium wies für den Zeitraum Januar-November kumuliert einen positiven Saldo des Staatshaushaltes von 59 Milliarden Forint aus – einmalig in Ungarns neuerer Geschichte! Ende 2015 hatte sich zur gleichen Zeit noch ein dickes Minus von 971 Milliarden Forint angesammelt (beide Angaben enthalten aber noch nicht den Saldo der Städte und Gemeinden). Hinter dem unglaublich anmutenden Erfolg machte das Fachressort die günstigen wirtschaftlichen Prozesse ebenso aus, wie die Wirksamkeit der durch die Regierung ergriffenen Maßnahmen zur Zurückdrängung der Schattenwirtschaft und die aus all dem sprießenden wachsenden Steuereinnahmen.

Anfang Januar trat die nächste Wende ein: Wirtschaftsminister Mihály Varga räumte auf einer Pressekonferenz ein, dass im Dezember ein Monatsdefizit von 908 Milliarden Forint zustande gekommen sei. Diese gigantische Summe entspricht gut 2,5 Prozent des BIP – nie zuvor war ein dermaßen üppiger Fehlbetrag in nur einem einzigen Monat aufgehäuft worden. Der Minister machte deutlich, dass sich die Regierung ein Defizitziel von ungefähr zwei Prozent vor Augen gehalten hatte.

Andererseits versiegte zuletzt wieder das Wirtschaftswachstum; ohne Impulse von Seiten der Industrie würde auch der Privatverbrauch die Wachstumszahl kaum über zwei Prozent halten können. Also griff man zum Instrument der künstlichen Konjunkturbelebung. Plötzlich flossen in Strömen Gelder, die den Komitatshauptstädten von Premier Orbán bei seiner Rundreise durchs Land im Rahmen des Programms „Moderne Städte“ längst zugesagt worden waren. Auch die Krankenhäuser wurden mal wieder konsolidiert und jede Menge Ausschreibungen zu den Operativprogrammen der EU veranstaltet, um möglichst viele EU-Fördermittel abzurufen (welche der Staat den Bewerbern in vielen Fällen vorschießt).

Schwimm-WM erlangt Priorität

Ob weitere Fußballstadien gebaut werden, ist uns im Moment nicht bekannt, vielmehr erhielt das Dagály-Schwimmzentrum, der zentrale Komplex für die Schwimm-Weltmeisterschaft 2017, noch einige Milliarden zugeteilt. Dank dieses sportlichen Großereignisses in Budapest, das viele als Generalprobe für die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 ansehen, könnte der Fußball im Reigen der staatlich geförderten Sportarten vorübergehend auf den zweiten Platz abrutschen.

Bleibt die Frage, wie effizient Gelder dieser utopischen Ausmaße angelegt sein können, wenn es am Jahresende nur noch schnell gehen muss. Wenig einsichtig ist zudem, warum die Regierung mit dem Geldausgeben nicht schon früher begann – man hätte ja spätestens ab Jahresmitte die Haushaltszahlen auf das anteilige Defizit abstimmen können.

Konversation

ÄHNLICHE BEITRÄGE
Parlament startet in den Herbst

Absurde Behauptungen, schwachsinnige Argumente

Geschrieben von BZ heute

Wenn es Arbeit gibt, ist alles gegeben, sagte Ministerpräsident Viktor Orbán in seiner Ansprache zum…

Die Letzte Seite: Urheberrechtsvorstoß der EU

Memes ade?

Geschrieben von EKG

Am Mittwoch stimmten die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes über eine neue…

15. Jameson CineFest in Miskolc

Starkes Programm zur Jubiläumsedition

Geschrieben von Katrin Holtz

Ab heute dreht sich in der nordungarischen Stadt Miskolc erneut alles rund um das Thema Film. Zum…