Hernádi ist seit Anfang an bei OBO in Ungarn dabei und weiß daher genau, wovon er spricht. Er unterstreicht, dass sein Arbeitgeber ein Familienunternehmen ist, bei dem echte Unternehmerpersönlichkeiten eine große Rolle spielen und für ein spezielles Arbeitsklima sorgen. „Ich habe mich bei OBO von Anfang an sehr wohl gefühlt.“ Gerne geht er auf die Details der Produkte und die Kernkompetenzen seines Unternehmens ein. Seine Nähe zum Produkt und die Freude daran, die Verantwortung für die verschiedensten Aufgaben zu übernehmen, waren gute Gründe dafür, dass Hernádi eine steile Karriere im Unternehmen hingelegt hat. „Mein Hobby ist OBO“, sagt er dazu. Im letzten Jahr wurde er sogar in die Konzerngeschäftsführung berufen.

Hernádi legt in seinem Vortrag Wert darauf, dass gutes Management sowohl die Probleme des Alltags „an der Linie“ als auch die großen, globalen Herausforderungen im Auge behalten muss. Breit wie sein Produktportfolio sind daher auch die Themen angelegt, denen er Zeit widmet: von der Motivation des Reinigungspersonals über Umweltschutz im Betrieb bis hin zu den gegenwärtigen Herausforderungen von demografischem Wandel und Multikulturalismus.

Hier weiß Hernádi klar zu sortieren und erweist sich als zeitkritisch wie optimistisch. Wandel müsse man anzunehmen wissen: „Multikulturalismus ist schon da und bleibt da.“ Eine der großen Herausforderungen sei es, jeden Mitarbeiter zu Bestleistungen zu motivieren: man müsse „die Arbeit schmackhaft machen“. Dies würde aber zunehmend schwieriger, da sich die Generationen erheblich voneinander unterschieden. Eine der wichtigsten Aufgaben sei es daher, den Mitarbeitern ein Vorbild zu bieten. „Dies ist der einzige Weg.“ Für die vielfältigen Herausforderungen in einer Management-Position gebe es daher auch kein Rezept, sondern nur eine wichtige Einsicht: „Alle Probleme müssen immer individuell gelöst werden.“

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