In der neuen Produktionshalle werden schon bald zwei Rundtischautomaten installiert, die bisher noch bei der deutschen Mutterfirma in Neckartenzlingen stehen. Die Verlagerung ist Teil und Abschluss einer beschlossenen Arbeitsteilung zwischen den beiden Hirschmann-Standorten. Danach wird die komplette Antennenproduktion, die immerhin ein Drittel der Wertschöpfung der Hirschmann-Gruppe ausmacht, an den ungarischen Standort verlagert. In Kürze werden also sämtliche Antennen und Antennenkomponenten wie etwa Antennenverstärker, Antennenrouten, Steckverbinder und Ähnliches – insgesamt geht es dabei um jährlich etwa 30 bis 35 Millionen Einheiten, nur noch bei der ungarischen Tochterfirma hergestellt. Neben dem deutschen Mutterhaus ist die Hirschmann-Fabrik im südungarischen Békéscsaba der einzige Produktionsstandort der weltweit tätigen Firma. Zu den Kunden von Hirschmann Car gehören unter anderem Mercedes, BMW und Audi.

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Dass der Hirschmann Car Communication Kft. von Seiten der Zentrale so viel Vertrauen entgegengebracht wird, erklärt Geschäftsführer Peter Inzenhofer vor allem mit den über Jahre hinweg in stetiger, harter Arbeit aufgebauten Kompetenzen seines Werkes und seinen „loyalen und fähigen“ Mitarbeitern. Außerdem betont er, dass zwar in diesem Jahr der 25. Geburtstag seiner Firma gefeiert werde, eine lose Kooperation mit dem Vorgänger der jetzigen Fabrik und Hirschmann Deutschland aber sogar bis ins Jahr 1972 zurückreicht. Nachdem die nach der Wende erworbene Fabrik zunächst als „verlängerte Werkbank“ fungierte, erfuhr sie 2002, ein Jahr nachdem In zenhofer ihre Führung übernommen hatte, eine Aufwertung zum eigenverantwortlichen Vollwerk. Angesprochen auf zukünftige Pläne erklärt er gegenüber der Budapester Zeitung, dass man stetig weiterinvestieren wolle. So soll in der neuen Halle bald auch eine vollautomatische Zwei-Komponenten- Vergussanlage untergebracht werden. Den neu hinzugekommenen Platz wolle man aber auch nutzen, um die vorhandenen Produktionskapazitäten optimaler und ergonomischer aufzustellen sowie den Materialfluss besser zu gestalten.

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