Der Pro Turismo-Preis wird seit September von Ungarns Nationalem Entwicklungsministerium vergeben (zuvor vom Wirtschaftsministerium), und zwar an Personen, die Großes für Ungarns Tourismus geleistet haben. Vergangene Woche Montag erhielt BA-Vorstand Jost Lammers die Auszeichnung. Laut einer Mitteilung des Flughafenbetreibers wurden damit von ministerialer Seite seine stetigen Anstrengungen, neue Fluggesellschaften nach Budapest und ins Land zu holen, gewürdigt. Wie man dort erin nerte, habe das Wachstumstempo der Fluggastzahlen des ungarischen Hauptstadtflughafens das der anderen Flughäfen in der Region Mittelosteuropa in den vergangenen vier Jahren deutlich überflügelt: Die Anzahl der Reisenden in Budapest stieg von 8,5 Mio. (2012) auf 10,3 Mio. (2015), was einen Anstieg um 21 Prozent bedeutet. Übergeben wurde der Preis von Gusztáv Bienerth, dem für Tourismus verantwortlichen Regierungsbeauftragten des Nationalen Entwicklungsministeriums und Vorstandsvorsitzenden der Ungarischen Tourismusagentur. „Ich nehme diese Auszeichnung im Namen aller BA-Beschäftigten an, schließlich hat jeder einzelne Flughafenmitarbeiter zu dem tollen Ergebnis beigetragen, besonders die Flugverbindungsentwicklungs- und Marketing-Mitarbeiter“, so Lammers. Er fügte hinzu, dass man die Arbeit fortsetze, um weiterhin neue Reisende nach Ungarn und Budapest zu bringen. Hierzu gehört auch die Teilnahme von BA-Vertretern an verschiedenen internationalen Fachevents. So war etwa Kam Jandu (BA-Handelsvorstand) auf einer vom Beijing Capital International Airport veranstalteten Konferenz, wo er Vertreter der chinesischen Flugbehörde und den Vorstand des Pekinger Flughafens traf. Ferner nahm das Team der BA-Flugverbindungsentwicklung an der größten Konferenz für Flugverbindungsplanung, der World Routes im chinesischen Chengdu teil. Dort wurden Gespräche über mögliche Entwicklungen der Südkorea-Ungarn-Verbindung und über die Wiederaufnahme einer New York-Direktverbindung ab Budapest geführt.

Werbevertrag mit IAAC geschlossen

Vergangene Woche Freitag unterzeichneten BA und die International Airport Advertising Corporation (IAAC) einen Vertrag, laut dem die IAAC ab dem 1. März 2017 das alleinige Vertriebs- und Betriebsrecht sämtlicher Werbeflächen am ungarischen Hauptstadtflughafen erhält. Im Januar hatte BA die entsprechende Ausschreibung gestartet, bei der sich das international anerkannte und über viele Referenzen (etwa in Malta, Zypern, Kroatien und Griechenland) verfügende Unternehmen letztlich durchsetzte. Dabei geht es um sämtliche Innen- und Außenwerbeflächen am Flughafen inklusive derjenigen an der zum Flughafen führenden Straße. Patrick Bohl, Handels- und Werbeleiter von BA, sagte: „Wir erwarten dieses Jahr über 11 Mio. Fluggäste, daher werden die hiesigen innovativen Werbeflächen eine große Rolle dabei spielen, den Verbrauchern die hier präsenten Marken nah zu bringen.“

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