Bei dem von Siemens ausgeschriebenen Wettbewerb für Journalisten aus Ungarn, der Slowakei, Rumänien, der Ukraine, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien sind insgesamt 147 Bewerbungen eingegangen. Der Grundgedanke hinter der Ausschreibung ist es zum einen, diejenigen Journalisten, Reporter und Medienschaffende auszuzeichnen, die sich in ihrer Arbeit, sei es in Printmedien, Nachrichtenbüros, Online-Medien, dem Fernsehen oder Radio, wichtigen gesellschaftlichen Themen rund um moderne Infrastrukturkonzepte widmen und dabei höchste journalistische Qualität an den Tag legen. Ein weiteres Ziel der Ausschreibung ist die Förderung der Vernetzung und des Austausches zwischen den Medienkollegen aus den mittel- und osteuropäischen Ländern.

Siemens liegt daran, die Qualität und das Niveau der Forschung zu fördern, da das Unternehmen in den Bereichen Elektrisierung, Automatisierung und Digitalisierung seit Jahren weltweit Maßstäbe setzt. Mit dem Siemens Press Award sollen also nicht nur die Forschung und der Austausch gefördert werden, sondern auch die Zusammenarbeit mit den Presse-Partnern in Zeiten der sich ständig verändernden Geschäftswelt verstärkt werden.

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Zum Wettbewerb konnten Beiträge eingereicht werden, die sich mit dem Thema „Intelligente Infrastruktur“ beschäftigten und in einem der regionalen Medien veröffentlicht wurden. Die Jury achtete bei ihrer Auswahl besonders auf Kriterien wie die Aktualität und Relevanz des Themas, die Qualität der Recherche und den Informationsgehalt des Beitrages.

Beim Vorentscheid am 22. September in Budapest konnten Magdalena Dzindzisz vom Onlineportal Index.hu, der HVG-Journalist der Zoltán Torontáli sowie Mihály Sipos von Elektronet die fünfköpfige Fachjury überzeugen.

Diese setzte sich unter anderem aus der ungarischen Journalistin Ilona Kocsi (ehemalige Chefredakteurin des ungarischen Manager Magazins), dem Dekan der Budapester Technischen Universität dr. István Varga, dem Figyelő-Chefredakteur Gábor Lambert, dem hwsw.hu-Chefredakteur Csaba Gálffy und Adrienn Virágh, der Leiterin der Kommunikationsabteilung bei Siemens, zusammen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir die immens wichtige Botschaft der Nachhaltigkeit mit dieser Ausschreibung unterstützen können. Es freut uns, dass wir unter so vielen niveauvollen und hochkarätigen Bewerbungen die Besten auswählen konnten und dass sich die Presse immer mehr mit dem Thema der intelligenten Infrastruktur zu beschäftigen scheint. Wir glauben fest daran, dass unsere ungarischen Gewinner mit den besten Chancen in das Finale gehen und erwarten das Ergebnis schon mit großer Spannung”, so die gemeinsame Erklärung der Jury.

Am 29. September stellen sich die drei ungarischen Finalisten der internationalen Jury sowie ihren 27 Konkurrenten aus den anderen mittel- und osteuropäischen Ländern im Finale, das in Wien stattfinden wird. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit, das im Wiener Stadtteil Aspern, direkt am Flussufer der Donau gelegene Projekt „smart city” zu besichtigen. Das Projekt zählt zu einer der größten Stadtentwicklungsinitiativen Europas.


Als Hauptpreis des Siemens Press Award 2016 lockt den drei Gewinnern eine von Siemens gesponserte Forschungsreise nach London. Dort werden sie im „Londoner Crystal” wohnen und hautnah erfahren können, wie sie ihre Energiekosten auch zuhause senken können. Das Londoner Crystal, ein von Siemens geplanter Zukunftsbau, gilt mit seinem Design sowie den eingebauten Umwelttechnologien als das wohl nachhaltigste Gebäude der Welt.
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