Laut der auf fünf Gebieten (Energie, Gesundheitswesen, Verkehr, Industrie und Immobilienentwicklung) durchgeführten repräsentativen Studie beschäftigen sich 80 Prozent der Mittel- und Großunternehmen seit mindestens zwei Jahren mit Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung, für die sie im Schnitt 2,7 Prozent ihres Jahresumsatzes ausgeben. Die Investitionen können sich bereits in den ersten Jahren amortisieren, denn 9 von 10 befragten Managern erklärten, dass Investitionen im Bereich Digitalisierung einen echten Wettbewerbsvorteil darstellen. 79 Prozent von ihnen planen in den kommenden ein bis drei Jahren weitere digitale Entwicklungen.

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Prozessoptimierung dank Digitalisierung

„Die Digitalisierung verändert die Arbeitsweise der Unternehmen grundlegend und hat eine besondere Bedeutung bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit der ungarischen Wirtschaft. Intelligente Geräte können mittels Datenanalysen die Wertschöpfung optimieren und komplette Produktionsprozesse, von der Planung bis zur Ausführung genauer, schneller und kosteneffizienter gestalten”, unterstreicht Tamás Jeránek, Divisionsleiter bei der Siemens Zrt. „Firmen, die die in der Digitalisierungstechnologie steckenden Möglichkeiten rechtzeitig erkennen, können sich einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffen“, ist er sich sicher.

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Siemens Zrt.

„Siemens ist einer der Vorreiter von Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung.“ Das Unternehmen habe in seiner über 125 Jahre langen Geschichte in Ungarn immer die zur jeweiligen Zeit innovativsten Technologien geliefert, um zur Modernisierung des Landes und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beizutragen. So nahm etwa vor 120 Jahren mithilfe von Siemens & Halske die Millennium-Untergrundbahn ihren Betrieb auf, die für damalige Zeiten weltweit ein technologisches Highlight darstellte. Auch bei den fahrerlosen Zügen der Metrolinie 4 sind Siemens und seine Automatisierungssysteme wieder maßgeblich beteiligt. Generell gestalte die Automatisierung auf gut sichtbare Weise den Verkehr um. „Durch Anwendung der Digitalisierungstechnologien können wir aber mit noch größeren Änderungen rechnen, etwa im Gesundheitswesen, dem Energiesektor, der Industrie oder der Immobilienentwicklung“, ist sich Jeránek sicher.Dale A. Martin, Vorstandsvorsitzender der Siemens Zrt. macht wiederum auf die Botschaft des Digitalisierungs-Indexes aufmerksam, der basierend auf den Studienergebnissen erstellt wurde und die digitale Bereitschaft der Unternehmen zusammenfasst: „Ein Wert von 3,5 auf der von 1 bis 5 reichenden Skala des Index signalisiert, dass die Unternehmen noch Entwicklungspotenzial auf dem Gebiet der Digitalisierung haben, zugleich aber von einer starken Basis starten”, interpretierte Martin. „Im Rahmen der Digitalisierung können die ungarischen Unternehmen eine effizientere, schnellere und flexiblere Arbeitsweise erwerben, die zugleich auch nachhaltiger ist”.

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