Am Montag startete die neue Plakatkampagne der MKKP? Wie viele Plakate werden Sie aushängen und wie viele „Slogans” haben Sie?

Wir haben 100.000 A4 und A3 Plakate gedruckt und 27 Versionen, aber es kommen noch mehr. Größtenteils versuchen wir, die Angstkampgange der Regierung zu parodisieren, indem wir zeigen, Angst haben kann man eigentlich vor allem. Deswegen haben wir ein Plakat, auf dem steht, wie viele Angriffe es im 16. Jahrhundert durch Bären gab und wie viele Menschen vergangenes Jahr in der Mongolei durch Unfälle mit Bananenschalen ums Leben kamen. Dann gibt es noch Plakate, die aufzeigen, wie sehr sich Meinungen beeinflussen lassen, wenn Fakten nur einseitig wiedergegeben werden. So versucht die Regierung jeden Einwanderer als potentiellen Terroristen darzustellen. Deswegen haben wir ein Plakat gemacht, auf dem steht „Wussten Sie´s? Die meisten Korruptionsfälle werden von Politikern begangen.” Daraus lässt sich keinesfalls schließen, dass alle Politiker korrupt sind, auch wenn es manchmal den Anschein hat. Und wir haben schließlich Plakate, die Fakten enthalten, die dem Ministerpräsidenten bisher scheinbar verborgen geblieben sind, wie beispielsweise, dass in Syrien Krieg herrscht. Und eben auch solche, die einfach versuchen, bessere Stimmung im Land zu schaffen, beispielsweise das „Wussten Sie´s? Das Leben ist schön.”

Wie ernst ist es Ihnen damit, sich der Regierung entgegen zu stellen?

Ich denke, wir machen einen wichtigen Job. Die Regierung gibt Unsummen aus, um Hass zu verbreiten und das hat unheimlich schädliche Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung. Wir würden uns freuen, wenn das Referendum ungültig wäre, der Teil ist also absolut ernst gemeint, dass wir möchten, das so viele ungültige Stimmen wie möglich abgegeben werden.

Sehen Sie dafür eine reale Chance?

Meinungsumfragen haben ergeben, dass etwa 50 bis 60 Prozent der Bevölkerung vorhaben, am Referendum teilzunehmen. Wenn 500.000 Menschen ungültig stimmen, dann kann es gelingen, dass die Zahl von vier Millionen gültiger abgegebener Stimmen nicht erreicht wird.

In Sachen Plakatkampagne sind Sie ja mittlerweile durchaus geübt, will die MKKP 2018 bei den Parlamentswahlen antreten? Wollen Sie dort gewinnen, oder geht es Ihnen mehr darum, zu zeigen, wie sehr Sie das alles nicht ernst nehmen?

Natürlich wollen wir gewinnen, schließlich gründet man doch deswegen eine Partei, um Wahlen zu gewinnen. Wir werden genug Kandidaten haben und auch ums Unterschriftensammeln im Vorfeld mache ich mir keine Sorgen. Aber das Parlament ist nicht wirklich unser Ziel, sondern viel mehr nur ein Mittel, wie auch das Bemalen der Risse im Asphalt oder der verwitterten Bänke in der Stadt. Wir haben in den vergangenen Monaten acht Bänke entlang des Großen Ringes in Schuss gebracht, wenn wir ein-zwei Prozent bei den Wahlen erreichen könnten, könnten wir (aus der staatlichen Finanzierung für Parteien, die bei der Wahl angetreten sind – Anm.) an einem Tag alle Bänke entlang des Rings in Ordnung bringen und über jede Bushaltestelle ein Dach bauen, bei der es die Planer „versehentlich“ vergessen haben. (Die MKKP schusterte an eine der für viel Geld errichteten Haltestellen im VIII. Bezirk ein provisorisches Dach, damit die auf den Bus Wartenden nicht im Regen stehen müssen. Die Planer hatten lediglich drei kleine Metallscheiben als „Dach” zum Unterstellen gebaut. – Anm. Red.)

Und dann wäre es also nicht Ihr primäres Ziel, ins Parlament zu gelangen und aus der Opposition Ihr politisches Tun fortzusetzen?

Das liegt nicht an uns. Wir treten bei den Wahlen an und werden sehen, ob wir zwei oder 97 Prozent der Stimmen erhalten.

Was wird der Kern Ihrer Kampagne?

Vermutlich „Ewiges Leben – Freibier – Steuersenkung für alle”. Beziehungsweise: „Fangen wir nun wirklich an, die Weltraumstation in Felcsút (das Heimatdorf des Ministerpräsidenten – Anm.) zu bauen!“ Wir suchen gerade nach einem Gelände, das wir mieten können. Denn wir halten, was wir versprechen. Irgendwann wird es also auch Freibier geben.

Was genau planen Sie in Felcsút?

Die Weltraumstation ist unser erklärtes Ziel. Im ersten Schritt wollen wir Zweischwanzhund-Fell in die Erdumlaufbahn bringen. Und dann sehen wir mal weiter. Aber das ist durchaus eine wichtige Frage, denn dieses kleine Dorf ist vollkommen unterschätzt und vernachlässigt. Zuerst bauen wir unsere Raumstation auf einem gemieteten Gelände, und wenn wir dann die Wahlen gewonnen haben, ziehen wir damit ins dortige Stadion um.

Wie viele „Passivisten” haben Sie?

Eigentlich ist ja jeder bei uns Passivist, nur nicht jeder weiß es. Wir haben jetzt begonnen, einen Club zu veranstalten, bei dem es darum geht, Probleme in der Stadt anzusprechen und eben auch Lösungen zu finden. 50 bis 100 Menschen sind nun fortlaufend bei uns aktiv und mehr als 1.000 Menschen haben sich zum Plakatieren gemeldet. Wir sind also viele. Was mich aber besonders freut, und was mir auch sehr wichtig ist, dass jeder bei uns vollkommen unentgeltlich arbeitet. Selbst die Juristen arbeiten pro bono. Die einzigen Ausgaben sind Sachausgaben. Das halte ich für sehr wichtig. Weil so machen wirklich nur solche Menschen bei uns mit, denen wichtig ist, was wir tun und denen es nicht ums Geld geht.

Das klingt alles sehr nach Zivilorganisation.

Ja, zum Teil ja. Wir arbeiten auch mit vielen Zivilorganisationen zusammen. So weiß beispielsweise die Zivilorganisation der Rollstuhlfahrer am besten, wo es keine Rampen gibt, wo man mit Rollstühlen einfach nicht hinkommt und wo in der Stadt es noch Probleme mit Barrierefreiheit gibt. Ich denke, das ist auch sehr wichtig, weil die restlichen Parteien weit entfernt von den Zivilorganisationen sind. Das hat viele Gründe, dass es so gekommen ist, aber es gibt niemanden, der, egal, ob im Parlament oder generell in der Politik, die Zivilorganisationen vertreten würde. Ich freue mich sehr, dass wir bis zum heutigen Tage in der Lage sind, die Kooperation mit diesen Organisationen aufrecht zu erhalten.

Glauben Sie, dass die Gesellschaft eine Partei wie die MKKP braucht?

Wenn uns 4.000 Menschen Geld überweisen, dann denken diese sicherlich, dass das, was wir machen, gut und wichtig ist. Die ungarische Politik ist in eine furchtbare Richtung unterwegs, es geht nur noch darum, welche Partei man eben am intensivsten hassen soll. Als ich 2006 die Hunde-Partei gründete, drehte sich alles noch ums Parodisieren der Versprechungen. Ich erinnere mich, auf Index.hu gab es einen Versprechungen-Zähler und die Partei, die am meisten Wahlversprechen machte, die gewann. Das ist heute nicht mehr so. Heute verspricht selbst die Regierung nichts mehr, der letzte Wahlkampf war übertitelt mit „Wir machen weiter”. Selbst so Beliebtes wie die Nebenkostensenkung haben sie nicht mehr versprochen. Heute geht es in der Politik nur noch darum, dass möglichst viele Menschen gegen jemanden stimmen und deswegen ist jede Partei darauf erpicht, die anderen vor den Wählern zu Hassobjekten zu machen. Davon möchten wir unbedingt ausgenommen bleiben. Es ist auf keinen Fall mein Ziel, dass die Menschen den Fidesz oder die MSZP noch mehr hassen, als bisher. Für viel wichtiger halte ich, dass man Dinge besprechen kann und sich die Stimmung im Land endlich wieder ein wenig verbessert und normalisiert. Momentan wird so wahnsinnig viel Geld für Hass ausgegeben.

Was, wenn Sie den Einzug ins Parlament schaffen würden? Gäbe es einen möglichen Koalitionspartner für Sie?

Unter den derzeit existierenden Parteien möchten wir mit keiner eine Koalition eingehen. Vielleicht müssen wir bis dahin einfach noch ein paar weitere Parteien gründen, damit wir mögliche Koalitionspartner bekommen.

Was wäre das erste Gesetz, das Sie verabschieden würden?

Selbstredend die absolute und allgemeine Steuersenkung, die Steuern müssen auf Null gebracht werden und das Parlament muss sofort auf die Cayman Islands umziehen. Es kostet einfach zu viel, dass die Abgeordneten zwischen ihrer Heimatstadt und Budapest pendeln, dort würden dann alle leben. Das wäre vielleicht das Wichtigste, dass das Parlament so weit wie möglich weg ist.

Gibt es ein Gesetz, dass Sie als Privatperson unerträglich finden?

Ich habe mehr mit dem Funktionieren des Systems an sich Probleme. Die Regierung betreibt Schichten-Populismus. Permanent werden die zwei bis drei Millionen Menschen befragt, die irgendwann einmal für den Fidesz gestimmt haben, was sie wollen und wie die Stimmungslage ist. Die Regierung macht Politik für sie. Wenn nun, sagen wir, 40 Prozent der Bevölkerung Schwule hassen, dann sind das in der Gruppe der Befragten vielleicht 90 Prozent. Genau dasselbe geschah auch mit den Flüchtlingen. Als die Krise im vergangenen Jahr begann, haben die Meinungsumfragen noch ein ganz anderes Bild gezeigt. Aber diese zwei, drei Millionen Menschen dachten damals sicher auch schon „Blöde Flüchtlinge!”. Da nun die Regierung eben für diese Gruppe auch ihren Wahlkampf und ihre Kampagne aus wahnsinnig viel Geld fährt, wurde die Gesellschaft als Ganzes in diese Richtung geleitet und in diese Art zu denken geführt.

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„Der Fidesz macht also ganz klar Schichtenpopulismus, während wir totalen Populismus machen.“

Ich denke, das größte Problem ist wirklich die permanente Suche nach einem Gegner. Alles lief super, solange die Opposition der Gegner war. Damals wurde eben auf die MSZP eingeprügelt, viel Schaden lässt sich damit nicht anrichten. Leider ist aber die Opposition mittlerweile so langweilig geworden, dass neue Feindbilder gefunden werden mussten. Angefangen von Schwulen über Obdachlose, Drogensüchtige, die EU, Banken, ausländische Firmen und so weiter, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Viktor Orbán ist am glücklichsten, dass die Flüchtlinge kamen. Man kann sehen, er blüht richtig auf, wenn er jemanden als Hassobjekt gefunden hat.

Man könnte nun fast noch sagen, dass es ist eine glückliche Wendung des Schicksals sei, denn immerhin lässt Orbán den Hass auf solche Menschen generieren, mit denen wir nie in Berührung kommen werden. Flüchtlinge werden in Ungarn deswegen nicht geschlagen, weil es hier einfach keine gibt.

Wie wollen Sie dem Hass in der Gesellschaft Einhalt gebieten? Das klingt nach einer Mammutaufgabe.

Ja, aber das ist eben auch der Kern des Ganzen. Die Regierung hat es noch nicht geschafft, die Gesellschaft komplett zu zerstören, noch immer gibt es Millionen Menschen, die anders denken und auch deswegen glaube ich, ist eine Kampagne, wie wir sie jetzt machen, wichtig. Damit die Leute einfach sehen und zeigen können, dass es noch immer wahnsinnig viele gibt, die normal geblieben sind.

Man könnte die MKKP ja fast zum guten Gewissen der Gesellschaft stilisieren. Wie sehen Sie das?

Ja, vielleicht hat es sich ein Stück weit tatsächlich so entwickelt. Aber es ist wirklich ein großes Problem, dass die oppositionellen Parteien keine Antwort auf die Dinge geben können, die die Regierung macht. Unter anderem deswegen haben wir diese neuerliche Plakataktion begonnen. Es scheint so, als ob sich die anderen Parteien einfach von der Flüchtlingsfrage haben verwirren lassen und nur noch wirr daher reden. Ich würde mich aber natürlich freuen, wenn wir das Gewissen des Landes sein könnten.

Ist das auch Ihr Plan?

Nun hat es sich so entwickelt. Es ist wichtig, dass sich die Politik nicht nur darum dreht, wen wir gerade weswegen hassen und das die Regierung nicht nur damit beschäftigt sein sollte, aus noch mehr Menschen das Schlechte hervorzuholen. Bis zu den Wahlen wird sie genau diese Linie fortsetzen. Derzeit gibt es vielleicht zwei Millionen Menschen, bei denen diese Hasskampagne gut ankommt. Wenn die Regierung bis dahin nicht aufhört, dann werden es bald vielleicht drei oder vier Millionen sein. Und dann werden wir in einem Land leben, in dem jeder jeden hasst. Irgendetwas muss dagegen getan werden.

Kritik üben ist leicht. Inwiefern kann die MKKP auch Lösungen präsentieren?

Das hängt davon ab, worum es geht. In der Flüchtlingsfrage sind nicht die Flüchtlinge selbst das Problem, sondern das, was Viktor Orbán aus diesem Thema gemacht hat. Dafür haben wir als kurzfristige Lösung eben unsere eigene Kampagne gestartet. Bei der Quotenfrage, also ob 1.300 Menschen in Ungarn aufgenommen werden sollten, steht fest: Ein Land muss einfach über so viel Humanität verfügen, dass dies eigentlich keine Frage ist.

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„Die ungarische Politik ist in eine furchtbare Richtung unterwegs,

es geht nur noch darum, welche Partei man eben am intensivsten hassen soll.“

Außerdem müsste der Krieg in Syrien beendet werden, wir haben schon Panzer bestellt und klären das dann. Wir würden auch gern bei den nächsten Wahlen in Syrien antreten, aber dazu wird es wohl in nächster Zeit keine Gelegenheit geben.

Die MKKP wird oft als Witzpartei bezeichnet. Wie stehen Sie dazu?

Das ist ein Irrglaube! Ich weiß nicht, warum man uns das anhängt, wir sind kein Stück witziger als andere Parteien.

Nur wenige Parteien sagen, dass sie mit Panzern in ein anderes Land einfallen wollen...

Na gut, manchmal machen wir Witze. Aber deswegen sind unsere Ziele nicht weniger ernsthaft.

Inwieweit sehen Sie das als Nachteil? Wird sich das nicht irgendwann negativ auf Ihren politischen Erfolg auswirken?

Dass wir Witze machen? Ich weiß nicht, ich denke, das ist eigentlich eher eine gute Sache. Sicher gibt es auch Wähler, die uns deswegen weniger ernst nehmen. Aber mit der Zeit werden auch sie einsehen, dass sie sich geirrt haben.

Inwiefern glauben Sie, dass die anderen Parteien Grund dazu haben, sich vor Ihnen zu fürchten?

Nein, ich möchte nicht, dass sich irgendjemand vor uns fürchtet. Beim Referendum wird sich jetzt zeigen, inwieweit wir wirklich etwas bewegen können. Ich würde mich sehr freuen, wenn es ungültig ausginge. Wenn wir nur ein wenig dazu beitragen können, wird das den Fidesz sicher nicht sonderlich freuen.

Wo sehen Sie die MKKP innerhalb des Parteiensystems?

Eher außerhalb oder darüber. Im Grunde genommen sind wir eine demagogische, populistische Zentralpartei. Aber wir sind kein Fidesz 2. Der Fidesz ist nicht populistisch genug.

Es gab jetzt eine Umfrage des Publicus Instituts, aus der klar hervor ging, dass die Mehrheit der Bevölkerung kein Referendum zur Quote will. Der Fidesz macht also ganz klar Schichtenpopulismus, während wir totalen Populismus machen.

Wie sehen Sie den Fidesz momentan?

Ihm gehen langsam die Wähler verloren, denen Moral wichtig ist. Eine Partei, die einen Zsolt Bayer zu ihrer geistigen Elite zählt, muss irgendwann mit Konsequenzen rechnen. Ich kann mir vorstellen, dass man so zwar auch eine Wahl gewinnen kann, aber auf lange Sicht wird das auch dem Fidesz selbst schaden. Er treibt das Land politisch immer weiter nach rechts. Ich erinnere mich, ich war gemeinsam mit einem Jobbik-Abgeordneten in einer Talkshow und da sagte der Jobbik-Vertreter, dass sie selbst keinen Wahlkampf mehr machen bräuchten, weil der Fidesz ja all das plakatiert, was auch sie plakatieren würden.

Apropos Fernsehen: Wie ist Ihr Verhältnis zu den Staatsmedien?

Wir haben keins. Das wissen wir einerseits von Bekannten, die dort arbeiten, also dass wir dort nicht erwähnt werden sollen, aber man sieht es auch. Sowohl im Staatsfernsehen als auch bei der staatlichen Nachrichtenagentur MTI kommen wir schlicht nicht vor. Es kommt nicht selten vor, dass eine Nachricht über uns eher auf BBC oder Euronews erscheint, als dass es im ungarischen Staatsfernsehen eine Meldung dazu gäbe. Was vielleicht insbesondere deswegen interessant ist, weil doch recht viele Steuergelder in die staatliche Betreibergesellschaft MTVA fließen.

Ich kann mir aber auch in etwa vorstellen, was dort über uns berichtet würde. Einmal wurden wir auf M1 erwähnt, als vergangenes Jahr unsere Plakate aufs Stück gerechnet nur ein Drittel so viel kosteten wie die Regierungsplakate, hat Kanzleramtschef Lázár gesagt, die Regierungsplakate waren günstiger.

Wie sehr wollen Sie an der Linie festhalten, bei der Sie Bänke renovieren und Plätze verschönern?

Das ist unser Hauptprofil. Leider haben wir dazu derzeit wegen der Plakataktion keine Zeit, aber ab Oktober machen wir weiter damit. Das ist mir persönlich der wichtigste Teil unserer Arbeit. Bei uns melden sich immer mehr Passivisten, und ich denke, es ist sehr wichtig, dass man als Partei etwas gemeinsam mit seinen Aktivisten machen kann. Also etwas, was Sinn ergibt und Spaß macht und die Stadt schöner macht. Soweit ich das beurteilen kann, haben die anderen Parteien genau dort Probleme, also ihre Aktivisten zu beschäftigen. Klar, wenn Wahlkampf ist, ist es leicht. Aber darüber hinaus. Wenn sich beispielsweise bei einer Partei Aktivisten aus dem ländlichen Raum melden, wird ihnen nur gesagt: „Organisiert Gesprächsrunden.” Das machen sie dann vielleicht zwei Mal und dann ist da auch schon die Luft raus.

Ich hab zwar vorhin etwas anderes gesagt, aber mir sind wirklich nicht die Wahlen das Wichtigste. Mir ist unser Club am wichtigsten, wo Leute, die etwas tun wollen, einen Ort finden, wo sie etwas tun können.

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