Erfolg, Freiheit, Arbeit und Entwicklung sind nicht mehr als Schein, tatsächlich hat diese Regierung den Menschen ständig nur genommen, nämlich die Demokratie, das Geld und die Zukunft. Gesundheitswesen und Bildungswesen stehen vor dem Zusammenbruch, die meisten Menschen können von ihrem Einkommen nicht leben, kritisierte der im Juni gewählte neue MSZP-Chef. Angst und Apathie seien die neuen Verbündeten des Fidesz, bei denen es sich um zwei Veteranen handelt, derer sich bereits Stalin, Hitler und Rákosi bedienten. Die Sozialisten wollen hingegen ein Land, wo man es mit Talent und Fleiß zu etwas bringen kann, ohne der Spross provinzieller Herrschaften sein zu müssen. Die MSZP unterstütze die Ansiedlungsquote schon seit Mai 2015 nicht, sei jedoch gegen die Hasskampagne und ruft deshalb zum Boykott des Volksentscheids vom 2. Oktober auf. „Együtt, PM und DK sind drei eigenständige Parteien, die das Gleiche wie wir vom Referendum halten, weshalb sie mit uns in der Kampagne kooperieren. Wenn es diese Parteien wünschen, können wir auch bei der Ablösung des Orbán-Systems zusammenarbeiten“, erklärte Molnár.

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Für den Vorsitzenden der Demokratischen Koalition (DK), Ex-Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány, ist das Quotenreferendum vom 2. Oktober in Wirklichkeit das „Trojanische Pferd“ von Viktor Orbán. Denn mit der Volksabstimmung wolle der Premier tatsächlich den Austritt Ungarns aus der Europäischen Union vorbereiten, von der „Verwüstung des Landes“ ablenken und jeden Widerstand im Keim ersticken. Gyurcsány leitete am Freitag die Kampagne der DK gegen das „Schein-Referendum“ ein. Die den Wählern von der Regierung gestellte Frage sei nämlich längst entschieden, nachdem auch Orbán den Beschluss des Europäischen Rates vom 20. Februar über die Pflichtansiedlung von Flüchtlingen unterzeichnet habe. Die DK fordere die Wähler auf, nicht in Orbáns „antiquierte Falle“ zu tappen und ihren Mut, ihre Verbundenheit mit Europa dadurch zu zeigen, dass sie dem Referendum fernbleiben. „Wenn der Volksentscheid ungültig und erfolglos wird, muss die Orbán-Regierung zurücktreten“, forderte Gyurcsány.

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