Im Vorfeld des informellen Treffens erklärte Péter Szijjártó in Berlin, es bedürfe eines europäisch-russisch-amerikanischen Zusammenschlusses, mit der OSZE als dem am besten geeigneten Forum, um die schweren Attacken auf die christliche europäische Zivilisation zu stoppen. Europa befinde sich in einer Sicherheitskrise, mit einem Krieg beim östlichen Nachbarn und dem schwersten Einwanderungsdruck aller Zeiten im Süden, während im Westen einer der wichtigsten Verbündeten entschied, die EU zu verlassen. „Wir befinden uns in der 24. Stunde, jetzt muss jede europäische Politik darauf gerichtet sein, die Sicherheit der europäischen Menschen wiederherzustellen“, erklärte der Fidesz-Politiker.

Auf die Einwanderungspolitik der Bundesregierung angesprochen meinte Szijjártó, dass ganz sicher Meinungsverschiedenheiten geblieben seien, wobei in den vergangenen anderthalb Jahren in Europa einzig der Standpunkt Ungarns und der V4 konstant war. „Wir sagen mit Stolz, dass illegale Einwanderer über das Territorium Ungarns weder nach Österreich noch nach Deutschland gelangen. Deshalb stärken wir die früher getroffenen Sicherheitsmaßnahmen und bauen einen weiteren Grenzzaun an der Grenze Ungarns zu Serbien“, sagte Szijjártó.

Vor dem OSZE-Außenministertreffen war der Chef der ungarischen Diplomatie mit dem außenpolitischen Chefberater der Bundeskanzlerin, Christoph Heusgen, sowie mit dem Präsidenten des VDA, Matthias Wissmann, zusammengetroffen.

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