„Die in Rio gezeigte Leistung und die Vergangenheit lassen uns geeignet und würdig erscheinen, die Olympischen Spiele 2024 in Budapest auszurichten“, hielt der Minister fest. Nach dem Standpunkt der ungarischen Regierung seien alle finanziellen und technischen Bedingungen für die Ausrichtung gewährleistet, „weshalb wir nur hoffen können, dass der IOC dies bei der Beurteilung der eingegangenen Bewerbungen berücksichtigen wird“.

An wirtschaftlichen Themen behandelte Lázár den laufenden Umbau des Fiskus; ab dem kommenden Jahr werden die Bürger sämtliche staatlichen Zuwendungen und Gelder einheitlich an einem einzigen Ort aufnehmen können. Der Minister bekräftigte zugleich den Stellenabbau von 20% bei Institutionen, die den Ministerien nachgeordnet sind. Mittlerweile seien die im Haushaltszyklus 2014-2020 zur Verfügung stehenden EU-Fördermittel von insgesamt 8.900 Mrd. Forint zu 70% ausgeschrieben worden. Von der Förderpolitik werden Windkraftwerkbetreiber aber ganz sicher nicht profitieren, denn die Regeln für den Betrieb solcher Anlagen werden noch strenger gefasst, „weil wir unsere natürlichen Werte und das Eigentumsrecht stärken wollen“. Im Kampf zur Zurückdrängung der Schattenwirtschaft gelangt die e-Rechnung zur Einführung.

Zu Anmerkungen der jüngsten Tage von Seiten der Notenbank und des Staatlichen Rechnungshofes, wonach der Staatshaushalt 2016 Spielraum enthalte, stellte Lázár klar, das Budget werde nicht modifiziert. Für eventuelle Abgabensenkungen müsse das Wirtschaftsministerium die Deckung kalkulieren. Er versprach eine Strategie für den Herbst, mit der die Regierung dem Mangel an Arbeitskräften begegnen will.

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