Das zeitweise dichte Gedränge im Check-in-Bereich des Terminals 2A werde demnach vermutlich bedeutend sinken, nachdem dort die neuen Schalter übergeben wurden. Als erste Phase dieser Entwicklung wurden am Morgen des 14. Juli nach den obligatorischen Technik- und Sicherheitstests zunächst zwei neue Schalter in Betrieb genommen. Dank diesem Schritt starteten etwa auch Passagiere der kanadischen Fluggesellschaft Air Transat ihre Reise nach Übersee statt vom Terminal 2B im besagten Bereich 2A. Den Plänen des Flughafenbetreibers Budapest Airport zufolge werden bald auch Kunden der zur deutschen Lufthansa-Gruppe gehörenden Fluglinien Germanwings und Eurowings vom Terminal 2A starten und so einen bedeutenden Ausgleich zwischen den beiden Terminals schaffen, was deren Verkehrsbelastung angeht.

Laut Budapest Airport machte vor allem das dynamisch wachsende Reiseaufkommen in Richtung außerhalb des Schengener Raums die Erweiterungen notwendig. Diesen Sommer betreibt etwa Air Canada Rouge ihren Flug Richtung Toronto vom Terminal 2B drei Mal pro Woche, Emirates fliegt seit vergangenen Sommer mit den mehr Kapazität bietenden Boeing 777 täglich nach Dubai, und auch Qatar Airways erhöhte die Frequenzen ihrer Flugverbindungen. Daher wurden im ersten Schritt der Terminal-Entwicklungen im Terminal 2A sechs neue Check-in-Schalter übergeben, und bald beginne auch die Einrichtung neuer Schalter im Terminal 2B, deren Übergabe laut Plan im Mai 2017 erfolgen soll.

Weitere Entwicklungen des BUD 2020-Programmes

„Die Erhöhung der Anzahl der Check-in-Schalter war ein sehr wichtiger Schritt für uns, schließlich benötigen wir in der sommerlichen Hauptreisezeit jede Kapazitätssteigerung beziehungsweise Möglichkeit zur Verkehrsoptimierung, so schnell wie der Verkehr steigt“, erklärte Péter Huszka, Verkehrsdirektor der Budapest Airport Zrt. Er fügte hinzu: „Es ist auch weiterhin unser Ziel, dass die Passagiere schnellstmöglich einchecken, durch den Sicherheitscheck hindurchkommen und danach in Ruhe die komfortablen Angebote des Flughafens genießen können. Daher bitten wir die Reisenden, aufmerksam die Webseiten von Budapest Airport und ihrer Fluggesellschaft zu verfolgen, von welchem Terminal ihr Flug startet.“

Der Budapester Flughafen hat unter dem Namen „BUD 2020“ ein fünf Jahre umfassendes, 50 Milliarden Forint schweres Entwicklungsprogramm gestartet, in dessen Rahmen neben anderen Neuerungen im kommenden Jahr der Bau einer neuen Fluggastbrücke am Terminal 2B begonnen wird (die Budapester Zeitung berichtete). Ferner wird ein bereits seit langem ersehntes Flughafenhotel errichtet, noch in diesem Jahr sollen nicht näher benannte Einrichtungen zur Fluggastsicherheit von Weltniveau in Betrieb genommen werden, der Austausch des ILS genannten technischen Landesystems wird vollendet und eine neue Cargo-Basis errichtet. Laut Mitteilung wird der Budapester Flughafen im Rahmen des BUD 2020-Programmes auch weiterhin der am dynamischsten wachsende Flughafen der Region bleiben.

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