Bis zum heutigen Tag sind Chemie und Biologie für die Mehrheit der Kinder nichts anderes, als unbegreifliche Welten, voll von Formeln und Gesetzen. Diese Barriere lässt sich jedoch einfach durch Kreativität und interaktive Versuche überbrücken, meint Bayer. Der Konzern hat sich mit „Making Science Make Sense“ zum Ziel gesetzt, das Wissen der Schüler zu erweitern und ihnen durch sehenswerte Versuche die naturwissenschaftlichen Schulfächer schmackhaft zu machen.

Bayer-Mitarbeiter rund um den Globus gehen ehrenamtlich direkt in die Schulen. Im Gepäck haben sie Wissenschaft zum Anfassen: Experimente, die die Schüler selbst durchführen können und die Lust machen, die wissenschaftlichen Prozesse dahinter zu verstehen.

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Das Programm wurde 1995 in den USA von ehrenamtlich tätigen Bayer-Mitarbeitern initiiert. Heute, 20 Jahre später, wurden aufgrund des großen und dauerhaften Erfolges in den USA ähnliche Programme auch in anderen Ländern eingeführt. In Brasilien, Dänemark, Großbritannien, Japan, Indien, Polen, Schweden, der Schweiz, Slowakei, Taiwan, Tschechien, der Türkei und auch in Ungarn begeistern Bayer-Mitarbeiter Schüler für naturwissenschaftliche Phänomene aus dem Alltag auf ganz verschiedene Weise. „Jeder sagt: ‘Kinder mögen keine Wissenschaft.’ Das ist Unsinn. Kinder lieben Wissenschaft, weil es bedeutet, die Welt zu entdecken“, sagt Dr. Mae C. Jemison, die erste afroamerikanische Frau im Weltall und Botschafterin des Bayer-Programms. Dieses wurde unter anderem mit renommierten US-Preisen wie dem „President's Service Award“ 2000 und dem „Ron-Brown-Award for Corporate Leadership“ 2006 ausgezeichnet.

Für die Schüler eine fantastische Gelegenheit

Dass Bayers Initiative auch in Ungarn ein Erfolg ist, steht heute außer Frage. Hier fand das Projekt erstmals im November 2014 im Rahmen interaktiver Installationen und spezieller Workshops im Csodák Palotája (Palast der Wunder) statt. Als Teil des Programms, das vom Forschungszentrum für Naturwissenschaften der Ungarischen Wissenschaftlichen Akademie (MTA TTK) unterstützt wurde, konnten ein Jahr lang insgesamt 200.000 Kinder im Palast der Wunder die zu diesem Zweck entwickelte interaktive Videoinstallation besichtigen und an 15 speziellen Workshops teilnehmen. Studenten des Fachkollegiums Albert Szent-Györgyi der Budapester Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität, hielten für die Schüler Vorträge.

„Für die Schüler war es eine fantastische Gelegenheit an den Workshops von Bayer teilzunehmen, da es viel spannender ist, die Gesetze der Chemie, Biologie und Physik auf interaktive Weise zu erlernen und zu erfahren, als durch Schulbücher, welche für die Schüler oft unbegreiflichen Lernstoff vermitteln sollen“, so Bániné Nyúl Márta, Mathematik- und Chemielehrerin am Mihály-Tancsics-Gimnázium in der Stadt Dabas.

Von den mehr als 1.000 Schülern, die am MSMS-Bildungsprogramm teilgenommen haben, hätten 80 Prozent ihre Sichtweise auf die Naturwissenschaften positiv geändert – ein großer Erfolg, wie Bayer findet. Aufgrund der Ergebnisse und des vielen positiven Feedbacks haben die Veranstalter über eine Fortsetzung des Programms entschieden: Das Bayer-MSMS-Tudáspont-Programm wird ab dem Herbst mit neuem Namen und einem erneuerten Konzept fortgeführt.
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