Beginnend in den Budapester Einkaufszentren Aréna Pláza, Árkád und Mammut wird die ungarische Telenor-Tochter viele ihrer Läden landesweit digitalisieren. Dies bedeutet u.a., dass sie mit großen digitalen Monitoren und die Verkäufer mit Tablets ausgestattet werden. Kunden können dann mithilfe der Verkäufer nicht nur Geräte und Accessoires sondern auch Dienste ausprobieren. Darunter Lösungen, die für das intelligente Zuhause (smart home) geschaffen wurden bzw. das Internet der Dinge (Internet of Things) nutzen.

„Unsere Kunden nutzen immer mehr die digitalen Kundenservice-Kanäle: sie kaufen im Webshop ein, bestellen ihre Dienste über die MyTelenor-App und zahlen Rechnungen über den Telenor Wallet-Dienst. Angesichts dieser Entwicklung ändert sich die Funktion der Geschäfte“, erklärte Christopher Laska, Vorstandsvorsitzender der Telenor Magyarország Zrt. „Unser neues Ladenkonzept ist nicht nur ungarnweit, sondern auch international einzigartig: es baut vollkommen auf die Bedürfnisse und Erwartungen des modernen Kunden auf, daher wird es auch im digitalen Zeitalter seine Probe bestehen.“

Komfort für die Kunden

Viele kennen das: man muss bei seinem Anbieter eine Nummer ziehen, die Schlange ist lang, man überlegt, wieder zu gehen oder in der Wartezeit etwas anderes zu erledigen. Telenor-Kunden haben in den neuen Geschäften die Möglichkeit, den Mitarbeitern ihre Mobilnummer zu geben, um vom System eine automatische SMS zu erhalten, wenn sie bald an der Reihe sind. So kann man in der Zeit entweder im Laden Geräte wie Dienste ausprobieren oder andere Geschäfte aufsuchen.

Die Geräte sind nicht mehr nach Preis angeordnet und mit Preisetikett versehen, sondern in thematischer Reihenfolge gesetzt und mit digitalem Preisetikett bedacht. Letzteres bedeutet, dass man den Preis auf dem Monitor des Gerätes selbst mitsamt weiteren technischen Informationen ablesen kann. Ersteres, dass das neue Ladenkonzept vier Bereiche des „digitalen Lebens“ vorsieht, zu denen die Geräte und Dienste gehören: Bei der „Entertainment“-Theke findet man die Telenor-Dienste „MyTV“ und „Deezer“, ferner smarte Uhren und den virtuellen Helm Gear VR; bei „Effizienz“ die Applikationen „MyTelenor“, „Telenor Wallet“ und „My Contacts“; zu „Erlebnisse teilen“ gehört alles, was nötig ist, um in Verbindung zu bleiben (etwa Smartphones, virtuelle Brillen und 360 Grad-Kameras); Accessoires, Geräte und Apps zum Sporttreiben findet man unter „Sport und Gesundheit“.

Ferner gibt es thematische Theken, die sich immer auf ein aktuelles Ereignis beziehen, zurzeit natürlich auf die Fußball-EM. Mithilfe der Telenor Fan-App kann man sich in digitale Fanoutfits „kleiden“ und sich ein Bild davon per E-Mail zusenden oder in sozialen Medien teilen. Zum EM-Start soll die App auch in Apples App-Store und bei Google Play erhältlich sein, informierte Telenor.

Konversation

WEITERE AKTUELLE BEITRÄGE
Taizé in Budapest

Unter dem Schirm des Höchsten

Geschrieben von Lisa Dauth

Singend und betend zur Ruhe kommen und Antworten auf Glaubensfragen finden – dafür steht Taizé seit…

Chuck Norris zu Besuch in Budapest

Orbán, der Straßenkämpfer

Geschrieben von EKG

„Sich stellvertretend für andere, für deren als peinlich empfundenes Auftreten schämen“, so lautet…

Konzentration der konservativen Medien

Großzügig spendende Oligarchen

Geschrieben von Rainer Ackermann

Der 28. November darf im gewissen Sinne als Stunde 0 gewertet werden: An jenem Tag vereinten sich…