Das gilt gleichermaßen für die Wettbewerbssphäre wie für den öffentlichen Dienst. Daneben dürfen private Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bis zu 350.000 Forint auf die SZEP-Urlaubskarte überweisen; im öffentlichen Sektor sind dies maximal 100.000 Forint. Der bereits durch die zuständigen Ausschüsse geleitete Vorschlag muss noch durch das Parlament abgesegnet werden. Geschieht das, gelten für die Cafeteria-Leistungen ab 1. Januar 2017 die veränderten Regeln. Die für den Aufschwung im Inlandstourismus wichtige SZÉP-Karte bleibt also auf jeden Fall erhalten, doch möchte die Regierung daneben auch den Fortbestand des Programms der Erzsébet-Gutscheine gewährleisten.

Steuerfrei bleiben die Zuschüsse zum Wohnungsbau im Volumen von maximal 5 Mio. Forint (über Jahre gestreckt) bzw. für Sport- und Kulturveranstaltungen. Die ansonsten anfallenden Lasten von 15% Einkommensteuer und 14% EHO (Gesundheitsabgabe) auf das 1,19-Fache des Cafeteria-Betrags trägt allein der Arbeitgeber. Das Wirtschaftsressort hielt es für wichtig zu betonen, dass „Brüssel das ungarische Cafeteria-System praktisch zerschlagen“ habe. Die EU-Kommission gab französischen Anbietern von Mitarbeitergutscheinen Recht, die sich über diskriminierende Bestimmungen der steuerlichen Regelungen zu den außertariflichen Leistungen beklagten.

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