Wie viel genau die neuerliche Plakatierung des Landes kostet, ist bisher nicht bekannt. Doch schon jetzt haben sich Meme-Macher und auch erboste Bürger daran gemacht, zu zeigen, was sie von der Geldverschwendung auf höchster Ebene halten.

Das Fünkchen Wahrheit hinter dem Scherz

Dabei reichen die umgewandelten Plakate von witzig bis bitterernst. Man könnte vermuten, dass es die Regierung mittlerweile gezielt darauf anlegt, den Witzbolden eine möglichst gute Vorlage zu bieten, betrachtet man ihr, auf Stammtischniveau formuliertes Plakat: „Wir senden dies an Brüssel, damit sie es verstehen“. Und Punkt. Dazu die Kopfzeile „Referendum 2016 gegen die Zwangsansiedlung“. Dass die Regierung auch bisher keineswegs der Freund von allzu komplizierten Botschaften auf Plakaten war, ist bekannt. Ihr Informationsgehalt tendiert auch jetzt wieder gen Null.

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Unsere Nachricht an Brüssel: Bring Bier mit!

Sei´s drum, einen Witz daraus machen, kann man auch so. Wobei: Wer auch immer das Plakat an der äußeren Váci út umgestaltet hat, hatte sicherlich nicht den Schelm im Nacken dabei: „Wir senden dies an Brüssel: Hilfe!“ Doch natürlich gibt es auch Verballhornungen, von „…bringt Bier“ bis „…schickt Geld für Knabberzeug“ ist viel dabei, was die intendierte Botschaft der Regierung ad absurdum führt. Zum Glück nehmen es die Ungarn noch immer mit Humor, wenn ihre Steuergelder verschwendet werden. Vielleicht wäre es aber langsam an der Zeit, dem Einhalt zu gebieten.

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Dieser Hilferuf an Brüssel ist im Norden der Hauptstadt zu finden.
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