Die vergangenen sechs Jahre machen es möglich, dass der ungarische Autobusbau wieder auf die internationale Landkarte zurückkehrt, sagte Kanzleramtsminister János Lázár am Donnerstag auf der üblichen Regierungspressekonferenz. Die Zielstellung der demnächst zur Verabschiedung gelangenden Nationalen Verkehrsstrategie laute, die Qualität im Nah- und Fernverkehr mit Massentransportmitteln zu verbessern, um das Land lebenswerter zu gestalten. Mittlerweile gebe es Kapazitäten bei einem ungarischen Bushersteller, die im Falle öffentlicher Auftragsvergaben die Interessen der ungarischen Industrie zur Geltung bringen können, fügte er hinzu. Ungarn möchte die nationale Fahrzeugindustrie zu neuem Leben erwecken, wobei die Autobusherstellung ein Flaggschiff der nationalen Industrie sein könnte. Im Zusammenhang mit der Ausschreibung in Budapest, um die ausfallende U-Bahnlinie 3 durch Busse zu ersetzen, hielt Lázár fest, die Regierung „zwinge niemandem etwas auf, sie offeriert ihre Zusammenarbeit“. Ungarnweit sind 6.500 Busse im Nah- und Fernverkehr im Einsatz, die in den kommenden Jahren zum Tausch anstehen. Die Regierung kalkuliere deshalb mit 8-10 Busherstellern, denen es keine Schwierigkeiten bereiten sollte, – mit staatlicher Unterstützung – jährlich 1.000 Busse zu bauen.

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