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Vodafone Grand Prix von Budapest

Mit 260 Sachen zwischen Deák tér und Parlament

Nichts für Feinfühlige: Kurze Wende auf der Stelle, dann geht’s mit bis zu 260 km/h wieder zurück zum Parlament.

Ein 1,7 Kilometer langer Abschnitt zwischen Deák tér und Parlament war am Dienstagnachmittag als provisorische Formel-1-Rennstrecke präpariert, um Vodafone McLaren Mercedes-Pilot Jenson Button die Möglichkeit zu geben, ausnahmsweise einmal nicht – wie schon mehrfach in der Vergan­genheit – auf dem Hungaroring, sondern in der Pester Innenstadt seine Fahrkünste vorführen zu können. Nach Ungarn komme er, wie er auf einer Pressekonferenz unmittelbar nach seiner Darbietung erklärte, übrigens immer wieder gerne, schließlich habe er hier 2006 den ersten Grand Prix-Sieg seiner Karriere errungen.

Um Sieg oder Niederlage ging es beim jetzigen Ungarn-Besuch des britischen Formel-1-Fahrers jedoch nicht, sondern einzig darum, den ungewöhnlichen Parcours zur Freude des Publikums einige Male abzufahren. Trotz – verglichen mit normalen Rennstrecken – recht beengten Verhält­nissen meisterte er diese Übung perfekt und ohne Zwischen­fälle – stellenweise sogar mit einer Höchstgeschwindig­keit von etwa 260 Kilometer pro Stunde. Besonders das auf der Stelle vollzogene Wenden an den beiden Endpunkten der Strecke gestaltet sich jedes Mal, insbesondere für die nur wenige Meter entfernt stehenden Zuschauer zu einer atemberaubenden Vorführung. Von dem dröhnenden Getöse seines Renn­wa­gens, das durch die Gebäude beiderseits der Straße ins Ohren­be­täubende verstärkt wurde, hatten jedoch alle der schätzungsweise 100.000 Zuschauer etwas.

Ungarische Rennprominenz auf den Bremsspuren von Button

Kommt gern nach Ungarn: Formel-1-Fahrer Jenson Button.

Um dem Publikum auch zwischen den Fahrten von Button etwas bieten zu können, hatten die Veranstalter auch zahlreiche ungarische Rennprominenz aufs Buda­pester Pflaster geladen, darunter die beiden ungarischen Teilnehmer der Tourenwagenweltmeisterschaft, Norbert Michelicz und Gábor Wé­ber, den Rennmotorradfahrer und Weltmeister Gábor Talmácsi und die mehrfachen Teilnehmer an der Dakar-Rallye Balázs Szalay und György Aschenbrenner.

Abschluss der Netzerneuerung wurde gehörig gefeiert

Der von Vodafone-Generaldi­rek­tor Diego Massidda eröffnete Grand Prix-Nachmittag war Teil eines kompletten langen Vodafone-Wo­chen­endes, das unter dem Motto „Fang etwas Neues an!“ stand. Vier Tage lang bot Vodafone hauptsächlich auf dem Erzsébet tér vor dem Kempinski ein breites Angebot an verschiedensten Unterhaltungs­dar­bie­tungen, von Geschicklichkeits­übun­gen für Kinder bis hin zu verschiedenen Konzerten. „Mit den Programmen wollen wir gemeinsam mit dem Land den erfolgreichen Abschluss unserer Netzer­neue­rung feiern“, erklärte Massidda. „Die im neuen Netz jetzt mögliche ausgezeichnete Qualität und Ge­schwin­digkeit wird perfekt von unserem heutigen Stargast Jenson Button sym­bolisiert“, lieferte er sogleich noch eine Begründung für die An­wesenheit des schnellen Briten.

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One Response to “Mit 260 Sachen zwischen Deák tér und Parlament”

  1. Richter János says:

    Das richtige Werbeevent um der wohlhabenden ungarischen Bevölkerung zu zeigen wieviel in Ungarn doch zu holen ist.

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