Absperrungen wegen Filmdreh.
Zwischen dem 23. April und dem 14. Mai kommt es in der Budapester Innenstadt zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen. Grund hierfür sind die Dreharbeiten für den neusten Teil der Action-Reihe „Stirb langsam“ mit Hollywood-Star Bruce Willis in der Hauptrolle. Die Dreharbeiten laufen verteilt über die ganze Stadt, vorrangig jedoch im V. Bezirk Nähere Informationen, wo und wann gedreht wird, erfahren Sie unter:
www.bkk.hu/2012/04/diehard_forgatas/
Weniger Geld – mehr Fahrzeuge.
Durch den neuen, in dieser Woche verabschiedeten zweiten Széll-Kálmán-Plan streicht der Staat der Hauptstadt einerseits Unterstützungen für die Aufrechterhaltung der Verkehrsbetriebe, hofft andererseits aber auf EU-Gelder in beträchtlicher Höhe. So sollen die Subventionen für die BKV sukzessive abgebaut und durch Sparmaßnahmen und neue Gewinnmargen im Betrieb selbst eingeholt werden. Weiterhin hofft die Stadt auf eine Entspannung der Lage durch die sogenannte Stau-Steuer. Wie diese Abgabe genau aussehen soll, ist indessen noch unklar.
Strände öffnen bereits am Samstag.
Dank der sommerlichen Temperaturen am langen Wochenende öffnen bereits die ersten Freibäder ihre Pforten. Bei Temperaturen um fast 30 Grad erwarten das traditionelle Gellért-Bad im XI. Bezirk, das Dagály-Bad im XIII. Bezirk und das Palatinus-Bad auf der Margaretheninsel die Sonnen- und Badehungrigen. Die Betreiberfirma Budapest Gyógyfürdõi Zrt. hat insbesondere im Palatinus viel investiert und erneuert. Dies macht sich leider auch bei den Eintrittspreisen bemerkbar. Zwischen 100 und 400 Forint steigen die Eintrittspreise in diesem Jahr.
Rauchverbot zeigt Wirkung.
Einen Rückgang um fast 90% beim Rauchen in geschlossenen Räumen erreichte das neue Nichtraucher-Schutzgesetz teilte Miklós Szócska, zuständiger Staatssekretär am Mittwoch mit. Die neue Kampagne soll vor allem die Gesundheit der Menschen befördern, so Szócska weiter. Jährlich würden 30.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben. Dem solle mit dem neuen Gesetz entgegengewirkt werden. Seit dem 1.Januar ist das Rauchen unter anderem an Haltestellen, im Zug und in sämtlichen öffentlichen Gebäuden untersagt.
Waffengesetz ändert sich.
Ab dem 1. Mai gibt es Änderungen beim ungarischen Waffengesetz. So gibt es unter anderem Änderungen bei den Vorschriften für die Reparatur und den Vertrieb historischer und als Requisiten genutzter Waffen. Auch für Jäger wird es Änderungen geben. So müssen diese ihre Waffen nicht sofort nach der Heimkehr entladen und wegsperren, sondern können sie geladen in ihrer Nähe behalten. Strengere Regeln gelten hingegen beim Verlust oder Diebstahl der Waffenlizenz. Diese muss nunmehr unverzüglich der Polizei mitgeteilt werden. Früher gab es hierfür einen Zeitraum von fünf Tagen.
Erstmals wieder Miklós Horthy-Platz.
Die im Komitat Pest gelegene Ortschaft Gyömrõ benennt den zentralen Platz des Städtchens neu. Der bisherige Szabadság tér (Platz der Freiheit) wird ab dem 1. Juli den Namen des Reichsverwesers tragen. Die Umbenennung geht auf eine Initiative von Zoltán Sas zurück, der der ultrarechten Partei Jobbik angehört. Der Vorschlag wurde von der Stadtversammlung fast einstimmig angenommen. Antal Hauser, Kommunikationsreferent der Stadt, betont jedoch, dass es sich bei der Umbenennung in Wirklichkeit um eine Rückbenennung handele. Der Platz hätte bereits in den dreißiger Jahren den Namen Horthys getragen.



