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Markt der Ungarischen Hausmanns-Feinkost

5000 Geschmäcker in drei Tagen

Wo man die Liebe zum Detail noch schmeckt.

Zum dritten Mal schon veranstaltet die Stadt den Markt der ungarischen Hausmanns-Feinkost. Zwi­schen dem 9. und 11. März wird man im Millenáris über 5.000 Produkte aus elf ungarischen Gegenden kosten können.

Wie anders schmeckt doch ein handgekneteter, im Steinofen gebackener Hefezopf, wenn man ihn mit einem Tesco-Abklatsch vergleicht. Oder so ein richtig guter Räucherspeck, der, statt mit etwas Rauchsalz besprenkelt worden zu sein, monatelang im Räucherofen eines Landwirts gereift ist. Wer für den festlichen Ostertisch nach wirklich hochwertigen Lebensmitteln sucht, sollte den Markt ungarischer Hausmanns-Feinkost nicht verpassen. Von Freitag bis Sonntag kann man im Millenáris Park, hinter den Mammut-Kaufhäusern am Széll Kálmán-Platz, durch die Stände schlendern, probieren und einkaufen.
Neben den sieben Regionen des heutigen Ungarns – von dem Nordgebirge bis zur Südpuszta – sind auch vier von Ungarn bewohnte Regionen jenseits der Grenze vertreten: Siebenbürgen, Oblast Transkarpatien (Kárpátalja) in der heutigen Ukraine, die Region um Banat und Vojvodina südlich der Südgrenze Ungarns (Délvidék), und der südliche Teil der Slovakei (Felvidék). Der Markt ist nach diesen Regionen geordnet, und der Besucher kann nicht nur die lokalen Feinkost-Spezia­li­tä­ten probieren, sondern sich auch über die touristischen Highlights der Gegend informieren.

Feinkost-Spezialitäten

Moderne und traditionelle Produktionsweisen.

Die geladenen Klein­pro­du­zenten kommen aus allen Himmelsrichtungen nach Budapest, beladen mit den feinsten Produkten, die der ungarische Markt zu bieten hat. Es erstaunt immer wieder, aus was man alles Öle pressen, Pálinka brennen, Honig gewinnen oder Marmelade kochen kann. Die freundlichen und aufgeschlossenen Kleinpro­du­zen­ten erzählen den Besuchern gerne über die traditionellen und modernen Anbau- oder Ernte-, Mäst- oder Schlacht-, Räucher- oder Gärmethoden, die zur Herstellung der Spezialitäten notwendig sind.
Ziel der Veranstaltung, die unter der Schirmherr­schaft von Katalin Makray, der Frau des Staats­prä­sidenten, steht, ist es, diese qualitativ hochwertigen Produkte, die es nicht bis in die Regale der Super­marktketten schaffen, der Öffentlichkeit schmackhaft und zugänglich zu machen. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sehr wohl Bedarf nach lokaler Qualität besteht und den Kleinproduzenten die Gelegenheit gegeben werden muss, ihre Waren in Budapest zu vermarkten und so möglicherweise neue Kunden zu gewinnen.

Kulturelles Rahmenprogramm

Doch nicht nur Geschmacks- und Geruchssinne werden gefordert sein. Die Veranstaltung wird auch von einem musikalischen Programm, mit Auftritten der Alma Musikgruppe, der Borra-Való Band und Balkan Fanatik (Freitag, 19.30 Uhr), untermalt. Derweil wird auf der Hauptbühne pausenlos gekocht, und an den Ständen können (nicht nur) Kinder Marzipan kneten, Würste stopfen oder Schokohasen gießen.

Den Wert des Tages-Tickets, 1.900 Forint, kann man dieses Jahr im Markenladen Kézmüves Magyar Izek in der Szölökert út 4/B im dritten Bezirk übrigens „abshoppen“.

„3. Kézmüves Magyar Ízek Vására“
Millenáris Halle „B“
9.-11- März 2012
Freitag: 11.00-21.00
Samstag: 9.00-21.00
Sonntag: 9.00-20.00
Tages-Ticket: 1,900 Ft
www.kezmuvesmagyarizekvasara.hu

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