Finale mit Jazz-Gala

Im Palast der Künste haben junge unbekannte Künstler die Möglichkeit sich zu präsentieren.
Blick auf die Donau, sanfte Rhythmen und ein Gebäude, das allein schon mit seiner Atmosphäre besticht: Kein Wunder also, dass das Festival Jazz Showcase es bereits zu internationaler Bekanntheit gebracht hat. Auch die Kombination von Künstlern aus den Viségrad-Nationen Ungarn, Tschechien und der Slowakei hat dazu geführt, dass Festivalveranstalter und Journalisten sich das Jazz Showcase Festival mittlerweile rot im Kalender anstreichen. Seit fünf Jahren veranstaltet der Palast der Künste am Heldenplatz die Konzertreihe mit unbekannten Nachwuchskünstlern und professionellen Jazzmusikern. Mit dem dreitägigen Event soll nicht nur der Austausch zwischen den Kulturen befördert werden, sondern den jungen Künstlern auch die Chance gegeben werden, sich vor fachkundigem Publikum und erfolgreichen Kollegen zu beweisen.
Auf gleich zwei Bühnen im Foyer und im Bannersaal des Palast der Künste werden die unbekannten Talente performen. Am heutigen Freitag stehen ab 16 Uhr das Boglárka Csemer Quartett, das aus Polen stammende Nikola Kolodziejczyk Trio, Stryjó, das Jazz-Quartett der Sängerin Júlia Karosi, sowie das ebenfalls polnische Maciej Obara Quartett auf den Bühnen. Samstag startet das Festival um 16 Uhr mit János Ávéd Balance, gefolgt vom slowakischen Pink Horse Trio, dem Tamás Meleg Quintett und dem Martin Uherek Quartett um 18.15 Uhr. The Vera Jones Experiment eröffnet am Sonntag, danach sind Máté Pozsár am Klavier und seine achtköpfige Band zu hören. Mit Sato-San To und dem Infinite Quintett treten zum Ende des Wochenendes zwei tschechische Gruppen zum Finale auf die Bühnen.
Nach fünf Jahren ist das Festival mit der Mischung aus internationalen Größen und unbekannten, lokalen Musikern aus seinem Geburtsort, dem Palast der Künste, herausgewachsen. Zum ersten Mal werden die Abendkonzerte des Festivals nicht im Palast der Künste, sondern auch in der Bartók Béla Konzerthalle stattfinden. Für den Freitagabend haben die Veranstalter das polnische Marcin Wasilewski Trio nach Budapest geholt, die im Festival Theater auftreten werden. Im Gepäck haben die drei Polen Stücke aus ihrem 2011 veröffentlichten Album „Faithful“.
Doch der Höhepunkt des Festivals ist mit Sicherheit die für den Sonntagabend angekündigte Jazz-Gala in der Bartók Béla Konzerthalle. Neben Attila Lázló und der Senior Big Band, in der Absolventen der Jazz Fakultät der Liszt Akademie spielen, werden dann auch das Elemér Balázs Quintett gemeinsam mit Terence Blanchard und Tim Ries auf der Bühne stehen. Diese Kombination aus ungarischen und amerikanischen Größen verspricht modernen Jazz auf höchstem Niveau. Tim Ries, der bereits Saxophonist bei den Rolling Stones war und auch mit Joe Henderson, Billy Drummond und Steve Wonder zusammengearbeitet hat, kennt Elemér Balázs schon seit Jahren.
Die Ticketpreise für die Gala liegen bei 1.600 bis 4.900 Forint, das Konzert des Marcin Wasilewski Trio am Freitagabend kostet zwischen 1.400 und 3.200 Forint. Der Eintritt für die Konzerte im Palast der Künste ist frei.
Jazz Showcase
13 bis 15. Januar
Jeden Tag ab 16 Uhr
Palast der Künste
IX. Komor Marcell utca 1
www.mupa.hu
Für das Festival ist der Eintritt frei
Sonderkonzerte: Marcin Wasilewski Trio
(13.01., Festival-Theater): 1400 3200 Forint, Jazz-Gala (15.01, Bártok Béla Konzerthalle): 1600- 4900 Forint




