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Zsámbék Jazz Open 2010

„Junge Talente gemischt mit alten Profis“ 

Zum elften Mal plant der Radio­sen­der MR3 in diesem Jahr das Jazz­fes­tival in Zsámbék. Vom 2. bis zum 30. Juli werden vor der Kirchen­rui­ne wieder Freitag für Freitag die talentiertesten Jazz­mu­siker Ungarns die Menge begeistern. Die Or­ga­ni­sa­toren versprechen Jazz für und von jeder Alters­gruppe.


Das Jazzfestival in Zsámbék hat sich seit 2000 einen besonderen Ruf erarbeitet. Bekannte Jazz­musiker aus Ungarn und anderen Län­dern locken viele Kulturin­te­res­sierte in die kleine Gemeinde süd­west­lich von Budapest, um dort vor der einzigartigen Kulisse der Kir­chen­­ruine Jazzkonzerten zu lauschen.
Róbert Malischik, der Redakteur für Jazz bei MR3 sprach von einem „generationsübergreifenden An­ge­bot“ an Künstlern, die zwischen zwanzig und sechzig Jahre alt sind. Als „manischem Talentunterstützer“ liegen ihm besonders die jungen Talente am Her­zen. Umso mehr nagt es an ihm, dass die am 2. Juli beim Eröff­nungs­konzert auftretenden zwei Nachwuchsbands nicht von ihm entdeckt wurden. Der Or­ga­nisator erklärte, dass Janka Vörös, die Sängerin der Janka Vörös Group, wahrscheinlich von ihren Vater mit Jazz „genetisch infiziert“ wurde. Die gesamte Familie vom Großvater über den Vater bis zur Patentante hat etwas mit Musik zu tun. Auch das Áron Tálas Trio aus Mis­kolc ist trotz seiner Jungend „ausgezeichnet“. Das Auswahlkrite­ri­um war ihr „großes Talent und ihre durchschlagende Wirkung“. Ab­gerundet wird der Abend durch den Auf­tritt des beliebten Dresch Quar­tetts, welches schon sieben Mal am Festival teilgenommen hat.
Das Programm wird am 9. Juli mit dem inzwischen europaweit bekannten Péter Sárik Trio fortgesetzt. Den Abend vervollständigt dann das Budapest Jazz Orches­ter, das „selbst internationale Stars zu verblüffen vermag“ schmunzelte der Organisator. Die­ses Jahr treten sie mit Butch Lacy, einem amerikanischen Pianisten und zwei fantastischen ungarischen Sängerinnen, Or­so­lya Urbán und Linda Kovács auf.
Einen „populären Abend“ verspricht Malischik am 16. Juli. Das Bálint Bársony-Attila Juhász Quin­tett musiziert im Sunshine Jazz Stil mit vielen klassischen Jazz-Elemen­ten der 30er und 40er Jahre. Auch von Veronika Harcsa, der „Sän­ge­rin, die die meisten Besucher anzieht“, wird Großes erwartet.
Zwei herausragende junge Gi­tar­ren­virtuosen treten am 23. Juli auf. Márton Fenyvesi spielt einen etwas moderneren Jazz, Roland Ba­logh ist Gewinner des Jazz Festival Gi­tar­ren­wettbewerbs von Mont­reux 2009. Ihnen folgt der „große Veteran“ der Gitarre, Gyula Babos, der zusammen mit Mónika Veres (Gesang) auftritt.
Den Abschluss machen am 30. Juli das Nikoletta Sz?ke Quartett und die Jazz Nagykövetek („Die Bot­schaf­ter des Jazz“). Malischik bezeichnete Nikoletta Sz?ke als „talentierteste Sängerin Ungarns“, was durch ihre Erfolge in Ungarn und Japan unterstrichen werden kann. Die Jazz Nagykövetek wurden von dem bekannten Pia­nis­­ten Béla Szakcsi Laka­tos und der kubanischen Sän­gerin Elsa Vallé ins Leben gerufen. Mit Hilfe dieser temperamentvollen Künstlerin verspricht die Ab­schluss­band ein furioses Ende des Zsám­bék Jazz Open 2010.  

Jazz Open 2010
Zsámbék, Kirchenruine
Corvin János utca
Bei schlechtem Wetter
werden die Konzerte im
Zsámbéker Kulturhaus
 stattfinden

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