Hochkarätige Jazzmusik steht am 18. November um 20 Uhr in Budapest auf dem Programm, wenn die Pianistin und Sängerin Diana Krall auf ihrer „Quiet Nights“-Tour in der Papp László Budapest Sportaréna halt macht.
Bereits mit vier Jahren begann die Jazzmusikerin ihre Klavierausbildung. Nicht weiter verwunderlich, stammt die 1964 in British Columbia geborene Blondine doch aus einer sehr musikalischen Familie: Eltern Pianisten, Großmutter Sängerin.
Im Elternhaus ständig umgeben von klassischer Musik sowie Jazz, entdeckte sie früh ihre Leidenschaft für diese Stile und spielte auf der Highschool in Vancouver in einer Jazz-Combo. Bereits mit 15 trat sie regelmäßig in Restaurants in Nanaimo auf und wurde dabei 1980 vom Jazz-Bassisten Ray Brown angesprochen, der sie daraufhin mit einflussreichen Lehrern und Produzenten zusammenbrachte.
Mit 17 begann sie ihr Musikstudium am Berklee College of Music in Boston, welches ihr vom Vancouver International Jazz Festival gesponsert wurde. Nach drei Semestern beschloss Diana Krall, nach Los Angeles zu ziehen, wo Musiker Jimmy Rowles ihr Klavierspiel verfeinerte und ihr den Weg zum Gesang wies.
Nur noch bergauf
Nachdem 1993 ihr Debütalbum „Stepping Out“ erschien, ging es mit ihrer Karriere nur noch bergauf. Sie überzeugt ihre Kritiker mit einem rauchigen, schmeichelnden Timbre und einem virtuosen und leichten Klavierspiel, welches aber auch genauso swingend sein kann. Sie versteht es, ihr Instrument im Hintergrund zu behalten, um es im richtigen Moment absolut überwältigend einzusetzen und dem Publikum eine Gänsehaut zu zaubern.
Neben eigenen Versionen alter Klassiker von Nat King Cole, Peggy Lee und Frank Sinatra, erweckt Krall alte Jazz-Standards wieder zum Leben. Dabei bleibt sie jedoch immer einer Maxime treu: Sie singt stets nur über das, was sie auch selbst nachempfinden kann.
Mit ihrem bereits 12. Soloalbum sowie zwei Grammys in der Tasche ist die Jazzmusikerin nun noch bis Ende November auf großer Welttournee und wird das Publikum in Budapest mit ihren gefühlvollen, einzigartigen Jazzkompositionen verzaubern. Karten gibt es ab 19.900 Forint.




