Geknirscht hatte
es im Gebälk der MSZP-SZDSZ-Koalition schon seit langem. Die Spannungen
erhöhten sich von Tag zu Tag. Auf beiden Seiten lagen die Nerven blank. Der Ton
untereinander wurde zunehmend rauer.
von Gesundheitsministerin Ágnes Horváth (SZDSZ) durch Premier Gyurcsány kam der
schwelende Konflikt Anfang vergangener Woche offen zum Ausbruch. Prompt drehte
danach auch SZDSZ-Chef Kóka an der Eskalationsschraube und rief die SZDSZ-Minister
aus der Regierung zurück. Der letzte Arbeitstag der Minister in ihrer
ursprünglichen Position soll der 30. April sein. Ob sich die beiden
Koalitionäre bis dahin zu einer Weiterführung der Koalition zusammenraufen
können, ist derzeit fraglich.





