Ersatz-Rennen durch Ungarn angeregt
Ungarn setzt sich für ein Ersatz-Rennen für die wegen Terrorgefahr in Mauretanien abgesagte Rallye Lissabon-Dakar ein. Das Alternativrennen soll in diesem Mai in Osteuropa stattfinden.
Wegen der Ermordung von vier französischen Touristen am 24. Dezember in Mauritius war das 30. Rennen, das eigentlich am vergangenen Samstag hätte starten sollen, abgesagt worden. Die Organisatoren könnten auf den acht mauretanischen Routen nicht für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen, hieß es.
Nun wird laut Medienberichten über ein Ersatz-Rennen im Mai verhandelt. Bestätigt wurde diese Möglichkeit bisher in erster Linie durch Balázs Szalay, dem Vertreter der Amaury Sport Organisation (A.S.O.) für Osteuropa. Über eine Ersatz-Rallye durch Osteuropa werde der Vorstand des Dakar-Veranstalters A.S.O. an diesem Dienstag bei einem Treffen in Budapest sprechen, sagte Szalay der Nachrichtenagentur MTI am vergangenen Dienstag.
Die angesprochene Osteuropa-Route soll durch Ungarn, Rumänien, Tschechien und die Slowakei verlaufen. Die Rennstrecke würde auf ungarischem Boden insgesamt
Erst einige Tage zuvor war noch von einem ungarischen Start im Jahr 2010 die Rede gewesen. Bereits seit einem Jahr laufen laut István Újhelyi, dem Staatssekretär im Ministerium für Selbstverwaltung und Stadtentwicklung, die Verhandlungen mit dem Dakar-Lizenzeigentümer. Wie sich die Situation durch die abgesagte Rallye verändert, werde sich bei dem Treffen am Dienstag herausstellen, betonte Újhelyi gegenüber MTI. Balázs Szalay setzt sich seit Jahren dafür ein, den Dakar-Start einmal nach Budapest zu verlegen. Szalay gehört seit Jahren auch zu den Teilnehmern der Rallye Paris-Dakar. Dieses Jahr hätten vier Auto-, zwei Motorrad- und vier Lastwagen-Teams aus Ungarn die Strecke nach Dakar zurücklegen sollen.




