Der in Europa
weit verbreitete Dieselantrieb bringt einige Umweltprobleme mit sich. Obwohl der
Verbrauch pro
Kilometer
Benzinmotors, ist die Schadstoffemission wesentlich höher. Um einen Dieselmotor
sauber nennen zu können, muss ein Rußpartikelfilter eingebaut werden.
Dieser jedoch
erhöht deutlich den Verbrauch und ist teuer. Die europäischen Autohersteller
haben vereinbart, bis 2008 den Schadstoffausstoß bei Dieselmotoren auf
und den Verbrauch bei Benzinmotoren auf
Mehrere
europäische Autohersteller befassen sich mit dem Problem, doch nicht nur
Veränderungen am Motor beeinflussen die Schadstoffemission. VW bietet für
mittlerweile vier Modelle – Polo, Passat, Passat Variant und Golf – die so
genannte BlueMotion-Technologie an. Neben einem Rußpartikelfilter sorgt ein
Eingriff ins Motormanagement für eine niedrigere Leerlaufdrehzahl. Eine längere
Übersetzung der Gänge drei bis fünf sorgt während der Fahrt für niedrigere
Drehzahlen und damit geringeren Verbrauch.
Gefeilt wurde
auch an der Aerodynamik. Durch verschiedene Änderungen, einen vollständig
verkleideten Unterboden und einen weitgehend geschlossenen Kühlergrill konnte
der schon gute cW-Wert von 0,32 auf 0,30 verbessert werden.
Zum anderen setzt
Volkswagen auf rollwiderstandsoptimierte Leichtlaufreifen. Sie werden mit 0,3
bar erhöhtem Luftdruck gefahren. Auch
dadurch werden Verbrauch sowie Schadstoffemission verringert.
Skoda arbeitet
bei seinem Fabia-Greenline-Modell mit den gleichen Methoden. Das Ergebnis
spricht für sich: durchschnittlich
von
auf 100 Kilometern. Inzwischen gibt es von Skoda auch die Modelle Fabia,
Oktavia und Oktavia Tour als Dualversionen. Das bedeutet, der Motor
funktioniert sowohl mit Benzin als auch mit Gas. Gas ist bei ähnlicher Leistung
30% billiger, der Schadstoffausstoß beträgt sogar nur 50% des Benzinbetriebs.
Skoda arbeitet zurzeit auch an einem umweltfreundlichen Benzinmotor für
Bioethanol.
Neben einem
niedrigen CO2-Ausstoß, der vom Kraftstoffverbrauch abhängt, wandelt die
Mercedes BLUETEC Abgasreinigungseinheit auch andere Verbrennungsrückstände wie
Stickoxide in unbedenkliche Substanzen wie Stickstoff und Wasser um. Somit
erfüllt der Motor schon jetzt die Euronorm 5. Der Mercedes E 300 BLUETEC wird
Ende dieses Jahres erhältlich sein.



